Prophetical events found in the Bible and in events of today (in German)

16. Dezember 2003

Es ist mir wichtig, daß Menschen durch mein Zeugnis erfassen, daß es nicht um neue Klüngeleien geht, sondern um redliche, selbständige Mühe (Suche, Antwortgeben) um den rettenden nahen Gott. Zeugnisgeben ist dann im besten Sinn Eintreten für Selbständigwerden, ja auch für fällige Vereinzelung (1. Treue zu Gott selbst). Jeder muß die ganz persönlichen Signale Gottes verstehen wollen. Es gehört wesentlich zur Verheißung des Messias, daß Gott den Seinen Weisung ins Herz geben will. Es geht vorläufig nicht darum, daß Gott mitmenschliche Brücken für diese seine Weisung ausschließen will. Es geht darum, daß der Einzelne unterscheiden lernt, wann der Mitmensch Weltkinderart ausbreiten will und wann hinter Mitteilen und Signalen (Gleichnissen) von Mitmenschen Gottes Zeichen, ja auch sein Fingerzeig durchscheint. Wenn also der Mitmensch im Herzen des Verbündeten Gottes nicht Gottes Stelle einnimmt. Wer sich redlich müht, das von Gottes Weisung zu erfüllen, was er bereits als solche verstanden hat, wird zunehmend sicherer im Unterscheiden dessen, was vom Himmel kommt und was eigenmächtiges religiöses Menschenwollen auszeichnet. Ich hörte gestern, was einen ehemaliger Politiker dazu bewog, in der Kirche zusein. Ich war betroffen: es war in einer Rückblende zu sehen, daß er beim Amtseid die Formel benutzte:"so wahr mir Gott helfe", aber sein religiöses Bekenntnis war im Grunde nichts anderes als kalt berechnende Politik: Das Volk braucht diesen religiösen Halt. Ein Weiterleben nach dem Tod gibt es nicht. Hat diese Haltung nicht etwas von den Händlern im Tempel? Wen ich mir vorstelle, wie lammfromm und geschlossen solche Leute dann bei religiösen Feiern (z.B bei Totenfeiern nach Katastrophen, Natonalfeiertagen usw.)in den ersten Reihen sitzen, und wie die Redner so tun, als wüßten sie nichts von der berechnenden religiösen Staatsraison, dann wünschte ich, diese Szene geschieht zu der Zeit als Jesus die Zeit als erfüllt ansah, die Käufer und Verkäufer mit Stricken aus seinem Haus zu jagen.

17. Dezember 2003

Durch alle meine Briefe zieht sich die Mahnung (auch die Mahnung an mich selbst), Religiosität mit dem zu verwechseln, was vor Gott zählt. Mit Jesu Kommen ist auch von Menschen guten Willens neue Solidarität für die Sache Gottes erwartet. Hemdsärmelige religiöse Selbstbedienung ist bei denen, die das Neue von Christus wissen könnten (so sie wollten) folgenschwerere geworden. Es ist gut möglich, daß Gott so manche religiöse Sippschaft sich lange Zeit selbst überläßt. Es gab Beispiele in der aufgeschriebenen Heilsgeschichte. Es wird ein schlimmes Urteil sein, wenn Gott eines Tages sagen muß: Ich ließ euch über mich denken, was ihr wolltet (was eure alte religiöse Natur verlangte). Ich ließ euch über mich reden, was ihr wolltet. Ihr könnt aber nicht behaupten, daß ihr keine Gelegenheit hattet, Wahres von mir (über mich )zu erfahren.

Wenn Jesus sagt, er sei nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern Streit, dann zeigen die Beispiele, die er nannte: Jesus meinte keine Glaubenskriege.Ich gehe soweit zu sagen: Jesus brachte Menschen ersteinmal Widerstreit (und gerade nicht schnelle Harmonie) in sich selbst. Durch Christus gibt es neue Akzente und der alte Mensch kommt gerade in Erprobungszeiten deswegen in Konflikte. Ist also Jesu Kommen schuld am Streit? Ja und nein, denn daß Menschen so hartnäckig das Alte lieben, das hat der Mensch selbst zu verantworten. Und daß da zuerst vor Gottes Durchbruch die Mühen des Wüstenwegs angenommen werden müssen und zuerst die Treue im Kleinen erprobt wird, das ist vorausgesagt. In diesen Tagen erfuhr jemand in der Familie im Traum von einem Absturz eines sehr langen (sozusagen aus zwei Flugzeugen zusammengesetzt) Flugzeugs. Und es wurde gesagt: "Wenn der Staat nicht flexibel ist, wird er genauso umkommen." Steckt darin die Aussage: doppelt groß kann gar nicht flexibel sein?

Es ist schon merkwürdig: Angesichts dessen, was ich gestern zum Benutzen von Heiligem für die Staatsraison schrieb, , klingt das, was ich eben aus einem Brief vom 10.5.1998 auf den Bildschirm des Computers holte, sehr vertraut: "Benutzen von Heiligem, um irgendwelchen "Vaterlandssorgen" Erleichterung zu verschaffen, solche eigenmächtigen Väter-und Müttersitten (Kaiserunsitten) sind ja überall zu sehen. Diese Väter müssen alle noch lernen, auf den Einen zu hören, wenn ihnen ihr Leben lieb ist. Dann können sie vielleicht noch manche ihrer Lebensmühen auf die Stufe von redlichen Vater-oder Muttermühen bringen. Es muß dabei bedacht werden, daß alte Klüngelwirtschaft nicht gilt, Christus ist der Vermittler von Hilfen. Er ist aber auch der Herr der Herausforderungen.

Am 11.5.1998 schrieb ich: Wenn ein Mensch nichteinmal für sich selbst stimmen kann, dann ist auch sein Engagement für andere nicht ernsthaft. Menschenreligiosität ist unsauber (unrein), wenn der Versuch gemacht wird, Gott "ins Leben zu rufen" (mithilfe von Riten, Organisationen, Parteien usw).Gott sagt sinngemäß: Ruft nach mir, anstatt mich "insLeben rufen" zu wollen (über Gott verfügen zu wollen).

Am 12. 5.1998 schrieb ich: Wenn das Rufen schon mal gelingt, wenn schon Anrufe Gottes (seine Signale) gehört werden können ist der schlimmste Stachel (der Unerlöstheit) entfernt. Es ist in der Schrift einmal von einem gesetzestreuen König die Rede, er kam deswegen um, weil er zu war für die Weisung Gottes. Er sollte sich nach Gottes Willen einem Angreifer ergeben und nur weil er es nicht tat, kam er um. Ich habe es oft und oft gesehen, daß es stolze Herrenmenschart ist, sich einerseits korrekt nach dem Gesetz zu verhalten, aber alles zu tun, daß Gottes Weisung gleich gar nicht gehört wird. Und die, die sie doch hören, schwer zu verdächtigen.

Am 13.5.1998 schrieb ich: Ich brauche dieses Horchen auf die eine maßgebende weisungebende Stimme, weil ich sonst eigenmächtig lebe und dabei auch zum Spielball anderer werde. Ich brauche diese Signale Gottes und doch darf ich sie nicht einfach einfordern oder begehrlich überall suchen. Aber, wenn sie da sind und ich übersehe sie oder übergehe sie, dann geschieht Schuld. Ich weiß, daß ich bei rechtem Horchen manches erfassen darf, was Gott den Seinen bereithält. Jesus sagt: Freunde dürfen wissen, Knechte aber nicht. Ich weiß jedoch auch, daß hinter dem, was ich jetzt schon erfassen darf, Gott größere Pläne hat. als ich erkennen kann .Ich muß mich also auch beugen, wo ich noch nicht verstehe. Und wenn ich offen sein will für Gottes Signale, dann muß ich mit neuer Disziplin wachsam dafür sorgen, daß ich nicht durch anderes, durch das, was mich nichts angeht, zugemacht (vollgestopft) werde.

Jemand in einer Familie träumte an diesem 13.5.1998, bildhaft, daß falsches Hängen am Besitz das Verlieren von Menschen mit sich bringt. Jesus sagt, daß der der gehorsam das Rechte tut, versteht, was er sagt. Durch diesen Brief wurde ich daran erinnert, daß damals unsere Kinder ihre einst heiß geliebten Legosteine für eine Lieferung nach Odessa hergaben. Vielleicht durfte deshalb eines unserer Kinder diese Einsicht im Traum erleben, weil sie sich einen inneren Ruck geben mußten, diese Bausteine der Kindheit, Kindern aus Odessa zukommen zu lassen. Erst jetzt merke ich, daß vielleicht der damals im Mai 1998 bei einem Tauchurlaub umgekommene Sohn des Organisators der Odessa- Lieferung mithelfen dufte, daß es zu diesem bildhaften Einsichtstraum kam. Niemand von uns kannte den Verunglückten, auch seinen Vater kannten wir nicht. Als wir die Spielsachen ablieferten war der andere Sohn unser Ansprechpartner. Ich sage das, um auszudrücken, Christus vermittelt solche von Menschen gemachten Erfahrungen. Im besagten Einsichtstraum lockte Besitz. Es sagte jemand: Wenn du zu diesem Besitz kommen willst, mußt du durch eine Kies-und Schnee-Schlamm-Grube tauchen. Man erfaßte: Das bringt den Tod. Zur Ehrenrettung des Tauchers muß gesagt werden: Er riskierte wohl deswegen viel, weil er dachte, er müsse seiner Freundin zu Hilfe kommen. Sie tauchte auf und der Helfer blieb auf Grund. In dem Traum gab es aber noch einen gefährlicheren Zugang zum Besitz , nämlich über gefährliche Bahngleise. Es war dem Träumenden als sei es dabei um das Schlimmste gegangen, was dem Menschen droht, nämlich um den Zweiten Tod. Man verzichtet im Traum auf das, was einem gehörte, das stellte sich als rechte Entscheidung heraus und man sah, daß man das Notwendige in der Tasche hatte.

Am 13.5.1998zitierte ich folgende Psalmsätze (aus Psalm 109): "... den Mund des Betrugs haben sie gegen mich geöffnet, mit Lügenzungen haben sie zu mir geredet... ohne Grund gegen mich gestritten. Für meine Liebe feinden sie mich an. Ich aber bin stets im Gebet. Sie haben mir Böses für Gutes erwiesen... Du aber, Herr errette mich... mein Herz ist verwundet... Wenn sie mich sehen, schütteln sie den Kopf... Ich will den Herrn preisen mit meinem Mund und inmitten vieler werde ich ihn loben. Denn er steht zur Rechten der Armen, um ihn vor denen zu retten, die seine Seele richten."

Damals, am 13.5.1998 wußte ich noch nicht, wie weitgehend zutreffend sich meine folgende Aussage erfüllt: Und es ist ihnen höchst verdächtig, daß Gott selbst Stimme haben kann, sich mitteilen kann. Und weil Menschen das Spotten und Höhnen darüber zutiefst mitvollziehen und stützen, deswegen hat der Todfeind (das Tier der Johannesvision und in der Danielvision) soviel Macht, so viele lange Arme. Sie behandeln Menschen, die mit Gott verbündet sind, so als wüßten sie nicht, was sich gehört . Sie besetzen die Ämter und Posten, ohne das Eigentliche dieser Verpflichtungen zu erbringen. Dabei achten sie mit Sorgfalt darauf, daß die die Gott selbst die Treue geben, keinerlei Chancen haben, das Zeugnis für die Wahrheit wirklich laut weitersagen zu können. Und nun spreche ich direkt von mir selbst: Ach wie sie spotteten und höhnten, weil ich ungewöhnliche Nischen und Schlupfwinkel benutzte. Und ich gebe die Antwort, die mir mein Mann gab, als ich zu ihm sagte: "Ich wußte schon damals, wie sie mich lächerlich machen werden wegen meiner ungewöhnlichen Methoden, mein Zeugnis für die Wahrheit zu sagen." Mein Mann sagte: "Sonst wäre doch gar nichts möglich gewesen." Und jetzt frage ich: Kann Friedenswille nicht doch auch so aussehen, daß man sagt: Ich wünsche euch alles Gute, ja ich bitte Gott für euch darum, aber seid einverstanden mit einer ernstzunehmenden Distanz, ja mit einer konsequenten Trennung. Ihr seid für mich eine Falle, daß Gott nicht die erste Treue erhält. Ihr habt Erwartungen an mich, die sind nichts anderes als die Dominanz eurer Wertordnung und die paßt nun mal nicht zu meinem Gehorsam vor Gott. Es geht mir hier nicht darum, alles, was zu meinem Fluchtvorhaben (von bestimmten Gruppen weg) führte, auch zu sagen. Ich will hier die Gründe dafür angeben, daß manche ernstzuehmende Vergebensbereitschaft nur gelingt, wenn man um Jesu Willen Menschen verläßt. Ich wehre mich dagegen Vergebungsbereitschaft und Friedenswillen zu verwechseln mit dem Verrat des Bündnisses, das Gott gehört. Ich weiß ja nicht, welche Erziehungspläne Gott mit den Menschen hat, die man um Gottes Willen verlassen muß. Ich habe in meiner kleinen Familie erlebt, daß man sich keineswegs entschuldigen muß, wenn eine Situation da ist, in der man einander enttäuschen muß, weil das das Gehorchen vor Gott verlangt. Ich habe aber auch rechtzeitig signalisiert, daß ich dort keine Ratschläge gebe , wo jeder bis zuletzt offen bleiben muß für Gottes Weisung. Die Zeit, in der wir in der Familie noch zusammen bleiben sollen, werden wir gefordert sein, zu belegen, daß eine kleine Gruppe in der Lage ist, ohne Obere und deren Regelungen auszukommen. Heute weiß ich, daß die Bindungsängste, die ich früher hatte (und die mein Mann auch kannte) zuerst und zuletzt damit zu tun hatten, daß ich mich fragte: Was ist, wenn ich erkenne, was Gott von mir will und wenn ich einen Partner habe, der schon erst weiß, was Gott von mir zu wollen hat (so wie ich das ja sattsam als Väterbrauch und als "Christen"-Sitte erlebt hatte)? Was Menschen, die gemeinsam leben, voneinander fordern können (wozu sie sich einander ermahnen sollen), das ist das Einhalten von Grundforderungen Gottes. Es wird dabei jeder in einer kleinen Gruppe die Wachsamkeit der anderen brauchen. Für unreife junge Menschen wird das nicht leicht einsehbar sein. Für mich als älterer Mensch ist es wohltuend und beruhigend, wenn man mich dort, wo ich vergeßlich oder ermüdet bin so erinnert, daß ich merke: Es geht nicht um menschliches Maßregeln, sondern um die Erinnerung, wem ich zuerst und zuletzt verpflichtet bin. Wenn das das Wichtigste ist, können auch fällige Kämpfe um den jeweils ureigensten Weg durchgestanden werden. Ich bin überzeugt, daß folgender "Rat" stimmig ist: Wenn du auf Gott horchend lebst, wirst du früher oder später den Haß der Kinder dieser Welt erleben, (Jesus sagte es voraus). Aber wirklich schlecht wird es dir gehen, wenn du erfassen könntest, was Gott von dir will und du dagegen eigenmächtige Wege gehst.

Am 14.5.1998 schrieb ich: Ich weiß, daß Schweigen eine Falle sein kann und ich weiß, daß Reden (Schreiben) eine Falle sein kann, deswegen brauche ich täglich neu redliches Horchen und Gehorchen vor Gott... Beides: stolzes Schweigen und stolzes Reden gehört zum Herrenmenschen. Besser kann dieser seine Vermessenheit nicht zeigen als durch verachtendes Schweigen und durch vermessenes Reden. Und wenn das Maß der Vermessenheit voll ist, wird den Vermessenen der Zugang zur Quelle, zur wahren Quelle gesperrt.

Am 14.5.1998 berichtet ich von zeichenhaften Erlebnissen in der Natur, deren Tragweite ich erst jetzt nach etwa 5 Jahren erkennen kann: Eine großartige schöne Landschaft, war in dem Moment für uns zu (sodaß wir sofort umkehrten) als penetranter Güllegeruch regelrecht ein ganzes Äcker-und Wiesental füllte. Ich war bei dieser erzwungenen Umkehr an seinerzeit gehäufte Erlebnisse erinnert, bei denen nicht Jauchegeruch der Grund war, daß ein Erlebnis der Natur uns verdorben wurde, sondern z.B.unheimliche Geräusche. Ich schrieb damals im Mai sinngemäß: So lernte ich, vorerst auf große, beeindruckende Natur zu verzichten. Ich schrieb einen Satz, den ich einige Jahre später brauchte, um meine Situation anzunehmen: "Jetzt ist die Zeit dafür nicht geeignet, du fehlst sonst dort, wo du jetzt sein mußt." Ich schrieb aber auch davon, daß es Hilfen gab, sich nicht zu grämen, Ich war immer wieder überrascht über das Erholsame des "Normalen" ("Gewöhnlichen"). Ich erinnerte mich an einen Fußweg durch die "Sonnentraße" in Regensburg, der zu einem unvergeßlichen Ausflug wurde: Viele Details, die ich aus früheren oft mühevollen Erlebnissen kannte waren da und brachten neue Früchte. Ich erlebte erlöstes Wiedererkennen, ja "Schauen"Es ging nicht um die biedere Freude an einem kleinen Blümchen. Es konnte erholsam gewöhnliches Gras sein, das sich am Rand eines Vorgartens durchsetzt. Ich durfte das Gewöhnliche ohne die frühere Arbeitsverpflichtung erleben. Ich dachte, ob man wohl einmal nach seinem Tod frühere Orte und Elemente von Alltagsplagen so befreit sehen darf? Sonst (im jetzigen Alltag) kann die Gewöhnlichkeit und Arbeitsmühe schon arg würgen (die Enge, die Mühe, der Kampf). Der Weg durch die zu dieser Morgenstunde praktisch menschenleere Straße bot dann am Ende noch eine Überraschung: Ein Auto hielt an und ein Mann, der nicht wenig Ähnlichkeit mit meinem Vater hatte, fragte, wo es denn hier zum Friedhof gehe. Offensichtlich wollte er zu einer Beerdigung gehen. Ich sagte wahrheitsgemäß: Ich weiß es nicht.

18. Dezember 2003

Heißt weihnachtliches Friedenschließen etwa, daß fälliger Sreit um Jesu willen (Jesus sagt diesen notwendigen Streit voraus) so beendet wird, daß Jünger Jesu sich halt doch den Kindern dieser Welt anpassen, daß also die Kinder dieser Welt sich auch im Lebensraum derer, die bereits Verbündete Gottes sind (und das in ihrem Lebensraum auch durchsetzen) breitmachen? Und heißt Friedensbereitschaft etwa, daß die, die plakativ sich als Christen ausgeben, um so andere mit ihren religiösen Äußerlichkeiten zu beschäftigen, ihre Pläne und ihre Werke auch dort durchziehen dürfen, wo bereits ernsthaft auf Gottes Weisung gehört wurde? Heißt Friedenschließen etwa doch nichts anderes als "zurück zu den Fleischtöpfen" (des versklavenden) Ägyptens? Heißt Friedenschließen das Einverständnis dafür, daß man um des lieben Friedens willen Gott mit den gleichen altsauren Heuchlerbröseln abspeist, wie das "Leute von heute" (die Kinder dieser Welt) nun mal gerne haben.

Durch einen Brief vom 14.5.1998 stieß ich auf eine Aussage, die etwas vom fortschreitenden Rückschritt von einst Verbündeten Gottes hin zur Weltkinderart mitteilt: Über die Medien erfuhr ich, wie ein israelitischer Weltmann die Lage sieht: "Früher hatten wir die Bibel, jetzt haben wir das Land Israel" Ich schrieb damals: Ja die Bibel ist bloßes Papier, solange Menschen nicht auf Gott selbst horchend lesen. Wer dann nach Mißachtung der Zusagen und Forderungen Gottes Land in Besitz nimmt, vergötzt auch dieses und bringt für dieses Ziel maßlose Opfer. Das Land wird dann zum Moloch.

Ich konzentrierte mich keineswegs auf Israel als ich damals am 14.5.1998 Ezechiel 3,4ff zitierte: "Und er sprach zu mir: ... geh hin... rede mit meinen Worten zu ihnen... Aber das Haus... wird nicht auf dich hören wollen, denn sie wollen nicht auf mich hören (Jesus sagt zu seinen wahren Jüngern: Wer euch hört, hört mich). Denn das ganze Haus... hat eine harte Stirn und ein verstocktes Herz. Siehe, ich habe dein Angesicht hart gemacht, genau wie ihr Angesicht und deine Stirn wie ihre Stirn, wie einen Diamanten, härter als Kieselstein... Fürchte dich nicht und erschrick nicht vor ihrem Angesicht! Denn ein widerspenstiges Haus sind sie." Man wird mir vorhalte; Was soll denn dieses "alte Zeug", wo ist denn da die Weihnachtsbotschaft von einem Gott, der sich entäußerte und ein schwaches Kind wurde? Und ich sage: Dieses Kind wurde erwachsen und es betonte, daß jedes Jota der Propheten erfüllt wird. Ja dieser erwachsene Christus hielt in aller Härte den Glaubensführern den Spiegel vor und man kann sich angesichts der Schärfe seiner Worte seine Unerschrockenheit und die Härte seines Angesichts recht gut vorstellen. Ich kann mir auch gut vorstellen, daß er so er jetzt seine Herausforderung von damals auffrischen würde, vor vielen sogenannten Laien kein Blatt vor den Mund nehmen würde beim Nennen der religiösen Führer-und Laien-Greueln. Er nannte ja auch schon damals die Verfälschung und Verdrängung von Gottes Hauptforderungen und das Sichfixieren auf religiöse Menschensatzungen. Jesus würde, und er wird erneut, die Verantwortlichen für diese gefährliche Irreführung bloßstellen. Mag dann auch die verbürgerlichte "Christen"-Schar zetern: Wie kann der liebe Gott so hart sein. "Seine Rede ist hart, wer kann sie hören", bekommt dann noch eine weitere Bedeutung. Und ich frage zurück: Darf das Sinnvolle, das Leichte des von Jesus Aufgetragenen so mit Kaiserplänen, mit Väterabsichten und mit Lehrerallüren beschwert werden (bleischwer gemacht)? Darf man sich mit Dinge, die eine Anfangshilfe sein könnten, solange aufhalten, daß für das Eigentliche gar keine Kraft und keine Zeit mehr bleibt oder so lächerlich wenig, daß schon deswegen alles durcheinander gerät.? Darf man von Gott so reden als sei er verpflichtet, eigenmächtigen religiösen Führervorgaben nachzukommen und als sei er so würdelos, wie die religiösen Würdenträger ihn durch Wort und Tat hinstellen.?

In letzter Zeit hörte ich mehrfach von theologisch gebildeten Kreisen abfällige Worte über die Johannesoffenbarung. Als ich meinen letzten Brief fertig hatte, merkte ich, daß ohne Absicht (die Johannesoffenbarung zu verteidigen) von mir nicht wenig berichtet wurde, was einer Bestätigung der Johannesvision (und damit der Danielvision) gleichkommt. Ich hatte in der Familie nichts über die theologischen Trends, die Johannesvision herabzusetzen, gesagt. Ich wunderte mich jedoch nicht wenig, daß mir heute in der Familie Träume berichtet wurden, die zum Beispiel von einem sprechenden Bild (Off 13,15) redeten. Das Bild (eines von vielen in einer Bahnhofshalle)sprach den Träumenden an. Man war verunsichert, was das soll und da kam jemand zu Hilfe und sagte: "Das ist der Feind des Gottes Abraham" Als dann ein anderer deutlicher Hinweis bewußt machte, daß es stimmt, ließ man seine Tasche mitsamt den Wertsachen liegen, um schneller fliehen zu können.

Jemandem in der Familie fiel die Formulierung auf: Das Bild sprach mich an. Ich sagte daraufhin: seit der Zeit, in der ich Ernst machte, nicht über Bildnisse in Kontakt kommen zu wollen, kam ich gerade dann in die Versuchung, zurückzufallen, wenn mich die "Machart" eines Bildes besonders "ansprach".

Eben sah ich einen Rest einer Kerner Schau. Eine Frau sagte, an Schutzengel muß sie nicht glauben, die erlebt sie nämlich. Und sie stellte gegenüber, daß Gebete zu Gott ja doch fast nur Monologe seien. Man rede, ohne Antwort zu bekommen, das sei bei den Engeln anders. Sie war überzeugt, die Enge füllen de Raum zu Gott aus.

19. Dezember 2003

Ich weiß nicht, mit welchen Geistern die Frau Kontakt hat, was sie aber zur (in ihren Augen) praktisch "Unmöglichkeit" von Gott Antwort zu bekommen, sagte, das ist ein weitverbreiteter zynischer "Glaube". Ich weiß ja, daß Gebet ein Monolog werden kann, wenn sie aber Glaube so hinstellt, als wisse man nichts und glaubt halt deswegen, (im Gegensatz zu ihren Engel, denen sie nicht glauben muß, weil sie ja mit ihnen lebt), dann ist diese Frau die Vorfürdame verkommener Christenheit, Nichts an der Verheißung kann sich an dieser Haltung erfüllen. Die einzige Hoffnung der Menschen wird geraubt. Ich werde jetzt einige Beispiele nennen und andeuten: Gott wirft den Menschen in Fülle nach, wonach die verdorbenen Herzen gieren: Geht zu Euren Meisterratgebern , geht zu den weisen Müttern und zur Mittlerin, die euch ganz am Schluß, wenn sich die Konfrontation mit Gott selbst, mit Christus selbst gar nicht mehr vermeiden läßt einen milden Gott verschafft. Geht zu euren Beichtvätern, laßt euch von ihnen raten und die Konfrontation mit Gottes Absicht bleibt euch erspart. Sucht euch Heilige, die eure Chemie haben und die eure Lust auf sensationell große Meister (und Vormünder Gottes, Stellvertreter [Ersatz] Gottes) befriedigen. Bei ihnen muß man nicht die Demut aufbringen, die vor Gott fällig wird, wenn man auf eine Antwort wartet. Ich habe erst in diesen Tagen in meiner Familie gesagt; Ich habe mit allen Kräften Gott in einer Sache um Rat (Antwort) gebeten. Es kam aber keine. Als ich das gesagt hatte, sagte mein Mann: Ich habe geträumt, daß ich auf ein Kind stieß, das weit von zuhause weg war, Ich riet ihm das, was du (also ich)damals R. (unserer Tochter) geraten hast, als sie (real)am Anfang ihrer Fahrschülerzeit sich mit dem Bus verfahren hatte und verzweifelt zuhause anrief. Ich hatte ihr gesagt; nenn alles, was du von deinem Telefonhaus aus sehen kannst. So konnten wir wissen, wo wir sie abholen können. Ich sah in diesem Traum ein Stück Antwort, nämlich weiter in der Sache Gott anzurufen und mitzuteilen, was ich bereits selbst erkennen kann. Und dann hätte ich die Antwort fast nicht als solche erkannt. Ich war mit Alltagsdingen beschäftigt. Es half mir dann aber eine ungewöhnliche Formulierung, die jemand aus der Familie in der mich belehrenden Situation benutzte, aufzuwachen und den Fingerzeig als eine Antwort auf meine Frage an Gott zu erfassen.


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