Prophetical events found in the Bible and in events of today (in German)

25. 12. 2003

Am 15.5.1998 stellte ich in einem Brief die Frage: Hat Christus etwa seinen Zeugen aufgetragen, sie sollten Menschen mit einer Anhäufung von Verhaltensregelungen und von Ideologien religiöser Art überschütten? Kam Jesus nicht auch, um diese auslaugende Last von den Schultern der Menschen zu nehmen, damit sie frei werden für redliches Horchen auf seine Signale und für die Konsequenzen daraus

In den Nachrichten und sonst hörte man heute viel vom Fest des Friedens reden, es gab auch einige, die dabei Gott nicht unerwähnt ließen. Wie so oft, hilft die Schrift das Wesentliche herausstellen. Es lautet die Weihnachtsbotschaft (Lukas2,14)"Ehre sei Gott in der Höhe Und auf Erden: Friede den Menschen seines Gefallens." Es gibt keinen nachhaltigen Frieden, solange offen oder sehr getarnt Gott die Ehre entzogen wird. Gott wird grade an den gut getarnten Heuchlern keinen Gefallen finden, denn er weiß um die Feindschaft gegen ihn selbst (Krieg gegen ihn). Jesus spricht in einem Gleichnis vom Königsanwärter deutlich aus, was Sache ist: Die Bürger des Landes "waren ihm Feind". Sie bekundeten: "Wir wollen nicht, daß dieser König wird" Jesus sprach die Fortsetzung eines lange zurückliegenden Geschehens aus: In 1Samuel 8,7 sagt Gott zu Samuel: "... sie haben nicht dich, sondern mich verworfen, daß ich nicht mehr König über sie sein soll."

Und wenn es zur Zeit "In" ist, bei allen möglichen fremden Religionsgründern und Religions-Meistern nachzufragen, wieweit die Selbstlosigkeit eines "göttlichen Wesens" gehen muß: der Gott des wahren Abrahams zeigte immer wieder die Selbstverständlichkeit, daß er Gegenseitigkeit erwartete. Es geht nicht an, Lukas 2,4 verharmlosend so zu übersetzen: "... Friede den Menschen, weil er sie liebt.

Heute Morgen nahm ich um halb neun eine Sendung des evangelischen Kirchenfunk auf Tonband auf. Ich kam zwischendurch in den Raum und hörte dabei etwas verwundert, daß ich aus diesem Studio erstmals höre, daß Sitten und Bräuche von Naturvölkern (Stämmen) pathologische Formen annehmen können (sich gegenseitig besiegen wollen durch zerstörerische Geschenkzwänge). Als ich dann später die Kassette ein Stück vom Ende her hören wollte (so wie ich es bei Zeitungsartikeln mache, damit ich die Absicht (den Zweck) eines langen Wortschwalls schneller durchschaue), da dachte ich bei dem harmlos dahin gesagten Satz: "Vielleicht kann das im Schenken auch hin und wieder geschehen, im Schenken , das in Leichtigkeit geschieht." Ja über rechtes Schenken kann man heute an Weihnachten ruhig mal nachdenken, so dachte ich. Dann spulte ich noch einmal ein Stück zurück und hörte: "weil er losgelassen hat, was auf einen Zweck zielt, seinen Willen.", da war mir nun nicht mehr gar so arglos zumute. Ich hatte gehofft, daß man ganz ganz am Schluß des Jahres der Bibel noch aufwacht aus der nun monatelangen Verhöhnung der Bibel und dem willfährigen Kniefall vor andern Religionen und deren Schriften. Ich hätte die Sendung gar nicht mit Tonband aufgenommen (z.B. weiß ich nicht, was heute die Sendung "Katholische Welt zwischen 8 Uhr und 8 Uhr 30 brachte), wenn mir nicht seit Monaten diese tendenziösen Beiträge der "Evangelischen Perspektiven" als alarmierend (Die Bibel verhöhnend) aufgefallen wären. Als ich nun das Tonband ganz angehört hatte, erschien es mir einfach zu dumm, auf eine Sendung mit diesem daran geklebten bescheidenen Anspruch ("Vielleicht kann das... hin und wieder ...") und dem durch die ganze Sendung durchgehaltene Vorbereitung des buddhistischen Ziels zu reagieren. Aber dann kam mir wegen der Häufung der eigenmächtigen arroganten Ziele erstmals der Gedanke, daß ich für den Fall, daß mir die Lebenszeit bleibt, vielleicht ein weiteres Buch schreibe. Nämlich ein Buch über die Verhöhnung der Bibel durch "Christen" in öffentlich rechtlichen Einrichtungen im Jahr der Bibel. Ich hebe mir also den ach so gebildeten, hochedlen, überlegenen Vortrag über die Überlegenheit eines total auf Zwecklosigkeit ausgerichteten Lebens auf.

Ich werde jetzt den Verantwortlichen der Sendungen ansprechen:

Sehr geehrter Herr Hartmut Weber,

in der Sendung von Wilhelm Höck wurde gesagt: Wer sich in einer Beziehung durchsetzen will, hat die Beziehung schon ruiniert. So hartnackig der Trend der Anbiederung bei fremden Religionen (und bei Ahnenreligionen) und die Verachtung für die Bibel durchgehalten wurde, muß ich diesen Satz von der ruinierten Beziehung zum Gott des wahren Abraham auf die Verantwortlichen gemünzt, zurückgeben.

Wenn man sich auf das berufen, was "von den alten Griechen bis Nietzche als ausgemacht galt, daß die humane Form des Exisierens die Spielende ist, die getragen von der Phantasie ihren ureigensten Ausdruck im Kunstwerk hat, das keinen Zweck verfolgt, sondern selig in ihm selbst ist ", dann Gratulation, Herr Weber, Ihr Studio hat Niveau! Das braucht es auch an so Tagen, an denen von ungebildeten Hirten auf dem Feld die Rede ist. Wenn Sie sich so gut auskennen , wie und wie oft buddhistisches Nichtbegehren auch bei den alten Griechen und bei den ganz großen, Überlegenen der westlichen Welt da ist, dann kann Sie wirklich nicht die einfache biblische Forderung beschäftigen, daß Gott keine Zerschnittenen , sondern beschnittene (das Begehren um Gottes willen beschnitte) Bündnispartner will. Es kann nachgelesen werden, daß Gott sehr wohl Interesse am Spiel hat, daß es ihm Freude macht, mit den Menschenkindern zu spielen. Es kann aber erst recht seine Zielstrebigkeit nachgelesen werden, daß nicht ein Wort aus seinem Mund ohne Frucht (also ohne Gewinn) zu ihm zurückkehren wird. Jesus sprach deutliche Worte über fälliges Gewinnstreben derer, denen Talente anvertraut wurden. Bei Jesus ist nicht heraus zu hören, daß er wie buddhistische Meister einfach auf Tugendgewinn aus ist. Ich hörte einmal von einer Frau, die sich im Fernsehen als Satanistin bekannte, daß der Satan "edler" (gemeint war- das zeigte der Zusammenhang- "tugendreicher") als alle Religiösen zusammen sei. Wenn ich neuerdings über Fernsehen und Zeitung von Engelsbotschaften höre, die sich betont um das humane (tugendreichere) Zusammenleben kümmern, sodaß z. B. eine solche "Botschafterin" schon gleich das Gebet zu Gott als Monolog verspottet, dann werde ich vorsichtig und ich erinnere mich fragend an die Aussage der Satanistin. In der Schrift sind Engel oft Vorboten Gottes. Oft genug ist erst von einem Engel, der einen Menschen anspricht, die Rede und dann spricht wie selbstverständlich nur noch Gott.

Heute fielen in der Kirchenfunksendung Aussagen, die ebenfalls einem Menschen, der bewußt Gott sucht, Hohn spricht. Dabei gibt es prophetisch gültige Schriftworte, die klar und deutlich ausdrücken: Gott erwartet, daß der Mensch nach ihm sucht. Es gibt aber auch eine gültige Aussage, daß Gott so sehr von denen enttäuscht ist, denen er viel von sich mitteilte, daß er sich ihnen deswegen entzieht und sich solchen solchen Menschen anvertraut, die zuvor nie nach ihm fragten. Jesus spricht im Gleichnis von den unwürdigen geladenen Gästen vom gleichen Kontra Gottes. Es wurden Gute und Böse geladen, niemand wurde nach dem Grad seiner Tugendhaftigkeit gefragt. Aber die Hausordnung des Gastgebers mußte anerkannt werden, er gibt das Festgewand. Wer da auftrumpft, daß man nach eigenem Belieben zum Fest kommt, wird hinausgeworfen.

Ich habe gehört, daß die vom Buddhismus herkommende Lehre vom glücklichen Gratisdenken, nicht Beliebigkeit meine. Aber, man braucht nun mal für dieses Denken eingeweihte Lehrmeister, mitsamt ihrem hochkomplizierten, verschraubt Buddhismus- Lehren, nur die können einem jungen Menschen die Kriterien für totales Nichtbegehren und trotzdem höchstes inneres Gespanntsein vermitteln. Wie gewöhnlich ist doch dagegen Christus, der lehrend die Dörfer durchzog, also gleich gar nicht auf bewußtseinsverändernde Zustände zusteuerte. Und auch gar nicht in hochgezüchtete Philosophien einstieg, um den Menschen mitzuteilen, was Sinn macht und was nicht. Er lehnte das Lehrer(-Meiste-)Prinzip im Glauben ab.

Der die Meister anhimmelnde Christ ist ganz schön berechnend in seinem Ziel, den Buddhismus als Sieger dastehen zu lassen. Vornehm und dann wieder in demütiger Pose läßt er über Massen von Christen folgende Botschaft vom Hochhaus herabträufeln: "Weil man Angst vor der Hölle hat, deshalb will man ins Paradies kommen. Aber, was weiß man denn über Paradies und Hölle? Gibt man und denkt dabei, es müsse etwas bringen, bedeutet das, daß eine Handlung... sich als nützlich und effizient erweisen muß, man berechnet, schätzt die Gabe ein...

Herr Verantwortlicher, was halten Sie von einem Menschen, der eine Not sieht und deswegen zuerst gibt. Und dann denkt so ein Mensch: Das ist ja nur billig und recht, ich möchte auch, daß ein anderer Mensch mir hilft, wenn ich in so einer Notlage bin. Ich weiß ja gar nicht, von welchen weitreichenden Nöten Jesus gesprochen hat, als er (in den Augen der Vortragsmacher "berechnend" und zur Berechnung anstiftend) sagte: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit sie euch dann (wenn ihr schutzlos seid) bei sich aufnehmen. Es gab Zeiten, in denen es mir nicht gut ging und dieses Motiv, zu helfen, damit mir dann geholfen wird der erste ausschlaggebende Grund war. Wie stünde es um die Armen, wenn die Helfer zuerst die vom evangelischen Kirchenfunk geforderte Zwecklosigkeit (Ziellosigkeit) aufbringen müssen, weil sonst die innere Tugendhaftigkeit beim Geber nicht zunimmt.

Herr Hartmut Weber, lassen Sie vielleicht Jesu Warnung vor der Verdammnis gleich gar nicht mehr gelten, weil ein "älterer" Lehrer als Jesus Ihnen zur "tieferen Wahrheit" verhalf (wußten Sie, daß vor solchen "tieferen Wahrheitsverkündern" in der Offenbarung gewarnt wurde?), daß man nämlich gar nicht weiß, was nach dem Tod sein wird, daß dann, wenn man in die Hölle kommen soll, so wird man dann, wenn man erst mal dort ist, sich wohl fühlen. Für einen Geist, der im Frieden ist, gibt es keinen schlechten Ort.

Ich muß es sagen: Unter Ihrer Verantwortung durften nicht wenige eine von Christen finanzierte Einrichtung nutzen, um den den die Christen Herr nennen als einen verachteten Knecht hinzustellen. Im Nachhinein bin ich froh, vor Jahren als reagierende Zuhörerin nicht wenig Verhöhnung durch das hohe Rundfunkhaus ertragen zu haben. Ich war damals noch Mitglied der Kirche, ich wehrte Verleumdungen Gottes ab. Ich gebe preis, daß ich einst den gleichen Familienname wie Sie trug. Stolz bin ich darauf, daß ich nicht Hartlind-Allmut ľoder ähnlich heiße sondern einen Namen . trage, indem etwas vom gelinden Sieg gesagt ist.

Hat keiner von Ihrem Studio und von Ihren Vorgesetzten gewagt zu sagen, wie sehr Sie mit dem Kirchenfunk das Ziel (den Zweck) verfolgen, daß fremde Religionen die Bibel beschämen (besiegen)? Haben Sie überhaupt jemanden, der Ihr Tun prüft? Hat die Kirche so große Angst davor, daß die schicke Schar der Zuhörer, die das gleiche Begehren wie Sie haben, davonläuft, wenn man sie in der Kirche nicht mit fremdem "Stoff" bedient? An einen Rechenschaft fordernden Gott glauben man ja offensichtlich nicht, dazu ist man zu überlegener Buddhist. Und wenn in den Vorträgen Ihres Kirchenstudios man vom Heiligen sprechen will, fügt man vornehm hinzu: "Wenn man will, kann man auch Gott sagen". Und der Buddha ist es, der es in Ihnen gütigst erlaubt, sich trotzdem als Christ auszugeben. In seinen großen Bauch paßt alles. Es ist ein schlimmes Zeichen für die Gleichgültigkeit eines Steuer zahlenden Kirchenvolkes, gar nicht darauf achtzugeben, daß mit dem eigenen Beitrag fremde Götter gesponsert werden und die Verbreitung der Verachtung dessen, den man "Herr" nennt, finanziert wird. Und das von Gott erwartete Begehren der Seinen, daß sie nie aus dem Buch des Lebens gestrichen werden wollen, das wird den selbstlosen Verteidigern der Überlegenheit Buddhas und ihren willigenZuhörern auch noch mit Geschichten aus Ihrem Studio ausgetrieben. Ich zitiere eine Kostprobe aus der "Evangelischen Perspektive", zumal in der hiesigen Tageszeitung der Regionalbischof seine Weihnachtsbotschaft folgendermaßen überschrieb: "Der Protest des Lebens gegen den Tod". Nun die abschließende Weihnachtsbotschaft des ersten Weihnachtsfeiertags und des Jahrs der Bibel aus dem Rundfunk-Hochhaus aus München (Verantworticher:Hartmut Weber): Prinz Sata traf auf eine ausgehungerte Tigerin, die zu schwach war, ihre Jungen zu ernähren und er bot ihr seinen Körper zum Fraß an. Auf dem Weg zu Buddha braucht man nicht einmal das Leben. "

Herr Weber, man hat Ihnen erlaubt, sorgfältig die richtigen Leute (und ihre Vorträge) ins Studio zu holen, damit sorgfältig und zielstrebig Buddhas Lehre über die Lehre Jesu siegt. Und man hat ihnen offensichtlich auch erlaubt dabei keine Chance auszulassen, die Lehre Jesu herabzusetzen. Dabei tat man geradeso als seien die begehrlichen Entgleisungen der kirchlichen Tradition halt doch so ziemlich das Gleiche wie das redliche Zeugnis der Evangelisten. So war es dann ein Leichtes den Evangelisten die gleiche Heimtücke anzudichten, wie sie in Ihrem religiösen Rundfunkstudio der Brauch ist. Dabei spielten sich Ihre Leute als die ehrlichen Entlarver der listigen Evangelisten auf. Und es gab nicht wenige Aussagen und Bemerkungen, die nicht zimperlich waren mit dem Verhöhnen derer, denen das Zeugnis der Wahrheit aus der Schrift und aus dem Leben heilig ist.

. 26. 12. 2003

Zwei Dinge fielen mir auf, als ich heute kurz die Weihnachtsbotschaften der beiden für Regensburg zuständigen Bischöfe der beiden Großkirchen durchsah:

Weiß der katholische Bischof, wovon er redet, wenn er sagt: ".. wenn wir uns vertrauensvoll wie ein Kind ganz der Führung Gottes überlassen, dann kann jeder Augenblick unseres Lebens ein Neuanfang bedeuten wie am ersten Tag unserer Geburt... Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihnen gehört das Himmelreich (Matthäus5,9f).

Herr Bischof Müller, welche Gerechtigkeit meinen Sie denn? Etwa die Gott und Mensch bevormundende "Gerechtigkeit" Roms? Reden Sie nicht vom vollen Sichanvertrauen in Gottes Führung, wenn Sie in Wirklichkeit meinen, Gott und Mensch soll sich ganz der Führung vatikanischer Vater-und Lehrerherrschaft überlassen. Es kann schon sein, daß Ihnen die Hörigkeit vor dieser Gerechtigkeit manchen Ärger einbrockte. Aber ihr Amt, ihre Macht und Ihr gesellschaftliches Ansehen verdanken Sie dem unbedingten und demonstrativ gezeigten Gehorsam vor diesem Ersatz Gottes. Von diesem Verrat an der Treue zu Gott, von dieser frevelhaften Berechnung, (und Zweckhaftigkeit) von diesem Ärgernis weiß "man", es ist aber praktisch unter Christen kaum der Rede wert. Und wie kann ein Mensch, der sich dermaßen absolut der Führung durch den Papst verspricht. noch ein Restchen an Freiheit vor Gott selbst aufbringen? Oder denken Sie gar, Gott habe sich und die Seinen vertrauensvoll der Führung durch die Kirchenobrigkeit überlassen? Da ist aber noch etwas zu sagen: Ich weiß, wovon ich rede, wenn ich sagen muß: Nicht wenige Verfolgungen durch Leute aus ihren Rom hörigen Kreisen erlebte ich deswegen, weil ich zuerst und zuletzt nach der Gerechtigkeit Gottes strebte und weil ich mich der Führung Gottes anvertraute und deswegen die Verführungen Roms ablehnen mußte.

Und nun das Zweite, das, was mir vom Artikel des evangelischen Bischof ins Auge fiel: Er sagt: "Harmlos und doch beunruhigend war das Verhalten Jesu. Denn gleichzeitig (gemeint waren seine Kontakte zu Zöllnern, Fischern... Unreinen und Kranken) wies er die politischen Größen in ihre Schranken. " Herr Bischof, wußten Sie wirklich nicht, daß es zuerst und zuletzt die religiösen Größen waren? Daß die gleichzeitig so etwas wie ein Staat im Staat sein können, müßte Ihnen eigentlich bekannt sein. Wenn ich im Radio, z.B im Verkehrsfunk den Ort "Königs-Luther" höre, werde ich immer wiedereinmal an reichlich unsaubere Verwischungen und Vereinigungen von früher und jetzt erinnert.

27. Dezember 2003

Beim Durchsehen der Zeitung fiel mir ein Satz aus der Weihnachtspredigt des Bischofs im Dom auf; Es darf in Zukunft keine Ausnahme mehr sein, daß eine Familie drei oder vier Kinder hat. Herr Bischof, wiedereinmal belegen Sie, daß Sie nicht wissen, wovon Sie reden, wenn Sie sagen, man solle sich ganz der Führung Gottes anvertrauen: Wenn ein Paar hört, daß der Kaiser (der Staat) Kinderfreundlichkeit anmahnt, dann weiß es, es geht ihm z. B. um Rente und im schlimmsten Fall um Kanonenfutter. Wenn dieses Paar ernst damit macht, daß Gott die Führung hat, dann schert sich dieses Paar einen feuchten Dreck darum, was der Kaiser in Berlin und auch der in Rom mit ihm vor hat. Herr Bischof, wenn sie nicht die Rolle des Kaisers spielen wollen, dann erinnern Sie die Menschen daran, daß sie die Frage nach Kindern zuerst und zuletzt vor Gott, also in seiner Absicht entscheiden dürfen. Sagen Sie nicht:" Es kann doch jede Verhütungsmethode fehlschlagen." Warum sagen Sie nicht: Dann war der redliche Versuch um Gottes Willen das Entstehen eines Kindes zu verhindern, die Gehorsamsprüfung. Es gibt sehr milde Formen der Erprobung, die Abraham durchstehen mußte. Berufen Sie sich etwa auf den Bibelsatz : Wachset und mehret euch? Kennen Sie etwa das spätere Wort Gottes nicht, indem zugesagt wird, daß Neues kommt. Jedem Einzelne will Gott seine Weisung ins Herz geben, Spüren Sie wirklich nicht, daß päpstliche Pauschalvorgaben geradezu der Beleg dafür ist, daß der Papst Gott nicht zutraut, daß er dem Einzelnen helfen kann, seine Absicht zu erkennen. Und merken Sie nicht, welch ein Ärgernis das ist, daß der Papst Menschen einreden will, sie hätten vor Gott gesündigt, wenn sie Gott mehr gehorchten als dem Papst (als dem allerobersten Vater und Lehrer, als dem obersten Menschen)?.Gut, wenn Sie und Ihre Kreise weiterhin der Verheißung in den Rücken fallen wollen, tun Sie das. Und wenn Sie weiterhin Menschen zum gleichen Ungehorsam, zur gleichen Glaubenslosigkeit verführen wollen, dann führen Sie Ihr stolzes "jetzt erst recht " halt durch. Aber rechnen Sie mit Gottes Kontra.

Soweit meine offenen Worte an Offizielle der Kirchen.

Es ist bis jetzt noch in alle religiösen Großvereinen und in allen größeren religiösen Gruppen gleich: Es setzt sich eine besondere Art der Staatsraison durch. Und auch die Organisationsart gleicht Staatsapparaten. Immer geht es dabei um einen heimlichen Krieg gegen Gottes Königsherrschaft. Und weil ein beträchtlicher Teil der Bürger und der Führer dieser religiösen Kaiserreiche das lebt (wünscht), was einst die Führer des jüdischen Glaubens zu Pilatus sagten, nämlich: "Wir haben keinen anderen König als den Kaiser", deswegen wirkt sich der heimliche Krieg gegen Gottes Herrschaft zwingend in Streit und Krieg zwischen Völkern und Gruppen aus. Solange im Volk und in der Führung der heimliche Krieg gegen Gott weiterschwelt, solange verbirgt sich hinter größten Mühen um Frieden zwischen den Menschen etwas Unheimliches, selbst dann, wenn die Friedensbemühungen vorläufig Erfolg haben. Früher oder später kommt es (wie bei einem Erdbeben) zum Ausbruch. Vorläufig brauchen die Menschen noch den richtigen Staat (die Kaisermacht), damit die schlimmen Ausbrüche religiöser Gruppenkämpfe in die Schranken verwiesen werden. Das aber führt den Kaiser in Versuchung, sich als Herr über Heiliges aufzuspielen. Ein Mensch arbeitet nachhaltig am Frieden, wenn es ihm ernst damit ist, daß die Menschen Gott geben können, was Gott gehört und wenn er daran arbeitet, daß der Kaiser erhält, was dem Kaiser zusteht und. daß der Kaiser mit dem, was ihm zusteht, zufrieden ist. Es ist ein Glück für ein Volk, wenn der Staat von Menschen geführt wird, die ihrem Gott geben, was ihm gehört und die unterscheiden können, wann sie einfach nur Kaiseraufgaben zu erfüllen haben.

Gott wird im besten Sinne stolz die Gabe zurückweisen, die nichts anderes als Kaisergabe (z.B.religiöse Staatsraison) ist.


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