Prophetical events found in the Bible and in events of today (in German)

18. Januar 2004

Die Familie soll neu in das Interesse der Kirche rücken, so hörte ich im Radio. Familien, in den ein Elternteil Alleinerziehende sind, gehören dazu

Die Ehe ist heilig, d.h. aber nicht, daß Kinder schutzlos werden dürfen, damit eine Ehe auf Biegen und Brechen erhalten wird. Ich sah heute eine kurze Szene im Fernsehen, in der eine Mutter ihrem Mann und Vater der Kinder keine dritte Chance gewährte, auch weil sie den Kindern ein Stück Ruhe und Frieden sichern wollte. Der Mann hatte so oft seine Versprechen (sich zu ändern, seine Zornausbrüche unter Kontrolle zu bringen) gebrochen, daß die Frau keine Hoffnung mehr hatte.

Es ist nicht meine Sache, in den Fall einzusteigen. Ich lernte aber, daß Frauen in die Versuchung gebracht werden können, dem Mann (oder einem Mann) zuliebe Kinder zu verraten. Einmal kann es Hörigkeit sein und im anderen Fall "bloß" Feigheit. Feigheit kann auch sich aus unangemessener Menschenfurcht entwickeln. Nicht selten ist fehlende Gottesfurcht beteiligt.

Ich erlebte einmal vor Jahren einen merkwürdigen Zufall. Ich war im früherem Kaufhaus bilka beim Einkaufen. Ich sah auf die Uhr und stellte fest: Es ist 15 Uhr 30. Ich wußte, daß sich an diesem Tag der Sterbetag meiner Mutter jährte, und 15 Uhr 30 war ihre Sterbestunde. Just in dem Moment als ich mich daran erinnert, kam eine Bekannte auf mich zu und berichtete freudig, was sich in letzter Zeit in ihrem Leben verändert hatte. Weil eine Beziehung in die Brüche gegangen war, war sie drauf und dran ihr uneheliches Kind bei der Mutter zu lassen und an einem anderen Ort sozusagen ein neues, ungebundenes Leben zu beginnen. Sie traf bei dieser Flucht auf einen jungen Mann dem sie von ihrer Flucht erzählte. Der Mann habe ernst und bestimmt gesagt: Wegen einem Mann läßt man sein Kind nicht in Stich. Der Satz habe sie getroffen, so daß sie umkehrte und zuhause einen neuen Anfang machte. Es zeigten sich auch wieder neue Perspektiven.

Nach diesem Gespräch überlegte ich, wieso diese Frau gerade in dem Moment auf mich zukam, als sich der Moment des Sterbens meiner Mutter jährte. Ich wurde dann an eine andere Begegnung, an eine andere Fügung erinnert. Meine Mutter starb als ich ein achtjähriges Kind war. Ich hatte selbst schon Kinder als ich zufällig auf eine Frau traf, die meine Mutter in den Wochen vor dem Sterben oft besuchte. Dieser Frau vertraute sie Ängste an, die sie vor meinem Vater verschwieg. Mir wurde nach diesem Bilka-Erlebnis klar, daß meine Mutter wohl zu feige war, meinem Vater konkrete Sorgen um ihre Kinder mitzuteilen. Es wäre aber wichtig gewesen, ihm das mitzuteilen

In der Johannesoffenbarung wird die in der Schrift angeprangerte Menschenfurcht einfach Feigheit genannt. Die Überwindung der Menschenangst aus Treue zu Gott steckt auch im redlichen sich zu Gott bekennen. Zum Beispiel ein bekennendes Wort zu wagen, obwohl man weiß, daß einem das Wort im Mund herumgedreht wird und üble Verleumdung geschieht.

19. Januar 2004

Jemand in meiner Familie erlebte heute im Traum mit, wie ein Baum einfach umfiel. Es tat sich dann ein Abgrund auf. Dieser Traum ist der Anlaß, daß ich zur gestrigen Sendung der evangelischen Botschaft über "Bäume" etwas sagen werde.

Der Trend solcher Sendungen im Kirchenfunk ist mir unbegreiflich. Wenn da z.B. gesagt wird: "Im alten Ägypten gibt es Bilder von Bäumen, die Kinder gebären und nähren. Diese Tradition nimmt die Bibel auch auf, der Prophet Jesaja spricht mit dem Symbol des fruchtbringenden Baumes, die Urkirche deutet das als Ankündigung der Geburt Christi." Wie kommt man zu dieser Verbindung? Immer wieder wird suggeriert als könne Gott selbst gar nicht inspiriert haben. In einer anderen religiösen Sendung ging man her und warf die Frage auf, woher Jesus sein Redegabe habe. Zuerst behauptete man, Jesus sei keineswegs Zimmermannsarbeit gewöhnt, er sei in Diskussionszirkeln herumgekommen. Und er habe seine Ideen von einer geistreichen Sekte (Man nannte den Namen. Es seien nicht die Essener gewesen) inspiriert worden.

Es wurde in diese gestrigen (ewig gestrig!)gesagt, daß die christlichenMissionare mit dieser Wüstenreligion den Germanen ihr geistiges Erbe geraubt hätten. Diese Leute aus der Wüste (also das Volk Israel) habe nur im rigorosen Kampf gegen die Natur überleben können und das habe sich dann in der Religion niedergeschlagen. Ja Bonifatius wollte den Germanen belegen, daß er keine Scheu hat, eine bei den Germanen als heilig verehrte Eiche zu fällen. Es wurde in der Sendung einfach gesagt: "Die Eiche ist schon in der Schrift ein heiliger Baum." Wo steht denn in 1Mose 18 etwas davon, daß die Eiche grundsätzlich ein heiliger Baum ist, weil Gott dem Abraham. bei den Eichen von Mamre erschien. Wenn Gott diese Eichen geheiligt hätte, dann wäre es so wie dort, wo Gott dem Mose befahl, seine Schuhe auszuziehen, denn dort war heiliger Boden (extra von Gott geheiligter Boden und nicht einfach ein Ort, den Menschen für heilig erklären und nicht einfach dort, wo Menschen befinden: Das sind heilige Bäume)

Zur Aussage, daß die Germanen von den Missionaren beraubt wurden, möchte ich doch an die Aussage einer jüdischen Theologin erinnern. Sie sagte sinngemäß: Ohne die jüdische Heilsgeschichte würden die Germanen noch in ihren heiligen Hainen sitzen und Pferdefleisch essen.

Ich bin heilfroh, daß ich mich dann an Bäumen freuen kann, wenn die Zeit dafür da ist. Ich bin aber auch froh, daß dann, wenn ein Baum, den Menschen in ihren Wohnungen das Tageslicht wegnimmt ohne großes Gefühlsttheater so ein Lichträuber zurückgeschnitten wird oder notfalls entfernt wird. Mit diesem Beispiel möchte ich an den gültigen Auftrag erinnern: "Macht euch die Erde untertan."

20. Januar 2004

Die Bibel hält unzählige Beispiele der Wertschätzung von Bäumen bereit und sie hält viele viele symbolische Baumbilder bereit. Bei diesen Bildern ist aber klar und deutlich der Symbolcharakter erkennbar. Es ist also unzulässig diese Bilder neben das ägyptische Bild des Kinder gebärenden Baumes zu stellen. Es war nun mal nicht religiöse Menschenerfindung, wenn Propheten Israels vor der Aneignung ägyptischer Heidensitten warnen mußten und anklagen mußten, wenn ägyptisches Erbe Fuß faßte.

Wer den heimlichen und offenen Trend der Schickeria der religiösen Kirchenfunkszene mitbekommen hat, kennt auch ihre List: irgendwann zitieren sie treuherzig eine Bibelstelle, um sie nach einigen Windungen doch wieder lächerlich zu machen, Wer den begehrlichen heidnischen Trend kennt, weiß recht gut, wie folgender Satz in der Sendung über den Baum gemeint ist: "Die Erdmutter spricht als Schöpferin allen Ursprungs, wenn sie sagt: O ihr Götter, wenn die Zeit des großen Regens kommt, werde ich die ganze Welt mit lebenserhaltenden Pflanzen verköstigen, welch aus meinem Körper wachsen. " Was soll dieser feierlich verkündete Satz in einer Sendung, die sich "Evangelische Pespektive" nennt? Pfarrer Fliege ist ja nur ein Beispiel, daß es schick wird , mit der Mutter Erde zu reden (so wie halt Heiden beten). Jesus machte Andeutungen, wie Gott in besonderen Situationen von ihm Geschaffenes zu seinem Sprachrohr macht. Es gab einmal eine Situation, daß die Glaubenshüter zur Zeit Jesu, Jesus aufforderten den Kindern das laute Jubeln und Loben Jesu zu verbieten, da verwies Jesus auf die Schriftstelle: "Ich verschaffe mir Lob aus dem Mund von Kindern und Säuglingen" und dann sagte er: Wenn man das den Kindern verbietet, werden die Steine schreien." Ich erlebte einmal im Traum, wie Bäume entsetzt schrien und laut ihren Protest ausriefen. Es war in einer religiösen Schule mit Internat hoher Besuch da. Die Maßgeblichen waren beflügelt, sie sonnten sich darin, daß so bedeutende Leute sie mit ihrem Besuch beehren. Und sie taten alles, einen guten Eindruck zu machen. Es war merkwürdig, daß im Haus alles so aussah wie in dem Wohnteil meiner Großeltern. Sogar Szenenelemente aus dem Haus meiner Patentante waren in diesem Internat. Einheitlich war die Hochstimmung: Wir haben bedeutenden Besuch und wir zeigen uns im besten Licht. Ich war betroffen, wie verlassen und verloren die Kinder des Hauses während der Erwachsenen-Euphorie waren. Und da schimpften und schrien die Bäume im Hof laut. Ich erlebte einmal Besuch zu der Zeit als unsere Kinder im Kleinstkindalter waren. Der Besuch hatte einen grippalen Infekt mitgebracht. Am anderen Tag hatte unser Sohn (etwa 6 Monate alt) seinen ersten fiebrigen Infekt. Ich mußte mich schon aus diesem Grund besonders um ihn kümmern. Der Besuch äußerte vor dem Wegfahren sein Mißfallen drüber, daß ich mich zu sehr mit den Kindern beschäftigt hatte und mir zu wenig Zeit für ihn genommen hatte. Es fielen harte Worte, auf die hin ich meinerseits meinen Protest äußerte. Monate später bot der Besuch einen Versöhnungsbesuch an. Ich dachte, ich will mein Bestes tun, daß kein neuer Anlaß zum Streit da ist. Als die Zeit des Besuchs zu Ende ging. Mein Mann sollte in etwa zwei Stunden den Besuch zum Bahnhof bringen, da zeigte es sich, daß unsere Tochter Fieber hatte. Ich dachte: nachher, wenn der Besuch weg ist, kümmere ich mich um sie, es soll nicht neuen Streit geben. Ich fuhr sofort nachdem mein Mann vom Bahnhof zurück war, unsere Tochter in die Notarztpraxis. Meine naturwissenschaftliche Ausbildung tat dann ein Übriges, ich wollte das Krankheitsbild nicht verändern, deshalb nahm ich ein Fieberzäpfchen mit. Ich verabreichte es dem Kind sofort nach der Untersuchung in der Notarztpraxis. Es wurde einfach ein fiebriger Infekt diagnostiziert. Das Fiebermittel hatte keine Zeit mehr zu wirken. Als ich das Kind ins Auto gesetzt hatte, sah ich, daß es nicht mehr ansprechbar war. Ich ging sofort zurück, zufällig hatte mein Kinderarzt mit einem Kollegen Dienst. Es wurde sofort eine Valiumspritze verabreicht, Für mich war das, was ich mitansehen mußte, das Traumatischste, was ich in meinem Leben sah. Die Ärzte waren auch so erschrocken, daß sie völlig unterschiedliche Angaben über die Dauer des Fieberkrampfes machten. Es war der erste und letzte Fieberkrampf unserer Tochter. Ich gab nicht dem Besuch die Schuld, sondern mir. Aus fauler Friedensbereitschaft hatte ich mein Kind in Gefahr gebracht. Unsere Tochter war 2 Jahre alt. Sie weinte am Tag darauf fast ununterbrochen. Am zweiten oder dritten Tag sagte sie unvermittelt zu mir: "Mama, wenn ich wieder sterbe, dann stirbst du mit mir." Ich bin völlig sicher, daß in Verbindung mit diesem Fieberkrampf kein Wort vom Sterben gefallen ist. Es muß wohl ein Nahtoderlebnis dahinter stecken, Sie war tiefblau im Gesicht. Ich sah in dem Erlebnis einen strengen Fingerzeig Gottes, anvertraute Schwächere nicht aus Feigheit vor Menschen im Stich zu lassen. Ich brauchte diesen Entschluß später in meinem Beruf als Lehrerin. Konsequente Treue zu diesem Entschluß brachte mir übelste Verleumdungen ein. Und nicht ein einziger der Rotte der Verleumder nahm gemeine Lügen zurück. Jesus sah die Verblendung der Gewissen voraus. Er sagte zu seinen Jüngern: Sie werden euch töten (Rufmord gehört dazu) und das noch als Dienst für Gott ansehen. Jemand sagte wegen meiner konsequenten Treue zu meinem Entschluß zu mir: "Wer so ist wie du, hat sich selbst den sozialen Tod zuzuschreiben."

Ich komme nun wieder zu Aussagen der Radiosendung über Bäume. Es wurden reichlich unsaubere Verbindungen zwischen heidnischem Denken und christlicher Aussage hergestellt. Da wird dann einfach festgestellt: "Den Bäumen wird von jeher die Kraft der Fruchtbarkeit zugeschrieben." Und ich frage zurück: "Meint man etwa, daß die prophetisch warnende Aussage: Du streckst dich unter jedem grünen (oder üppigem) Baum nieder", bloß der Ausdruck des natürlich verständliche Kampfes gegen die lebensfeindliche Natur der Wüstenleute war? Es war eine Warnung gegen heidnische Baumkulte und sonst gar nichts.

Ich habe im Heidnischen manches entdeckt, was biblischer Offenbarung entspricht. Wenn heidnische Religionen davon sprechen, daß man z.B. beim Sterben zurückgestuft werden kann und dann als Tier lebt, dann fällt mir dazu z.B. eine Aussage aus Daniel 4,12 ein und aus Offenbarung 22,15. Ich werde aber nicht hergehen und windigen stolzen Menschenbehauptungen glauben, Aussagen, die die Bibel dem Ahneneigensinn untertan machen wollen. Als ich einmal mit neureichen Ansichten über die Grundlagen der Harmonie mit Gott konfrontiert wurde, hörte ich in der darauffolgenden Nacht im Traum folgende lapidare Aussage: "Drei Jung-Buddhas"

In Daniel 4,7 beschreibt der König Nebukadnezar dem Daniel seinen Traum, den dieser hatte. In diesem Traum wird die Symbolrede der Schrift ("wie ein Baum") deutlich:

Der König beschreibt den Traum so: "... ein Baum stand in der Mitte der Erde, und seine Höhe war gewaltig. Der Baum wurde groß und stark, und seine Höhe reichte bis an den Himmel, und er wurde gesehen bis ans Ende der ganzen Erde. Sein Laub war schön und seine Frucht zahlreich und es war Nahrung an ihm für alle. Die Tiere des Feldes fanden Schatten unter ihm, und die Vögel des Himmels wohnten in seinen Zweigen und alles Fleisch nährte sich von ihm. Ich schaute in den Gesichten, die ich auf meinem Lager hatte, und siehe, ein Wächter, ein Heiliger stieg vom Himmel herab. Er rief laut...: Haut den Baum um und schlagt seine Äste ab. Streift sein Laub ab und streut seine Frucht umher. Fliehen sollen die Tiere unter ihm weg und die Vögel aus seinen Ästen. Doch seinen Wurzelstock laßt in der Erde und zwar in einer Fessel aus Eisen und Bronze im Grün des Feldes!. Vom Tau des Himmels mag er benetzt werden, und mit den Tieren soll er teilhaben am Gras der Erde! Sein menschliches Herz soll verwandelt und das Herz eines Tieres werden! Und sieben Jahre (Zeiten) sollen über ihm vergehen. Durch den Beschluß der Wächter (Engel) ist diese Botschaft zustande gekommen und ein Spruch der Heiligen ist diese Sache, damit die Lebenden erkennen, daß der Höchste Macht hat über das Königtum der Menschen und er verleiht wem er will, und den Niedrigsten der Menschen darüber einsetzt..."

Daniel soll deuten und er ist erst einmal über den Traum entsetzt, weil er erfaßt, was dem König geschehen wird. Und dann deutet Daniel wortreich und zuverlässig. Es fallen die Worte: "Der Baum, den du gesehen hast...., das bist du o König... dies ist die Deutung... und dies der Beschluß des Höchsten, der über meinen Herrn und König kommen wird: Man wird dich von den Menschen ausstoßen und bei den Tieren des Feldes wird deine Wohnung sein. Man wird dir Gras zu essen geben wie den Rindern und vom Tau des Himmels läßt man dich benetzen. Und es werden sieben Jahre (Zeiten) über dir vergehen, bis du erkennst, daß der Höchste über das Königtum der Menschen herrscht und es verleiht, wem er will. Und daß man gesagt hat, man solle den Wurzelstock des Baumes übriglassen: Dein Königtum soll dir erhalten bleiben, sobald du erkennst (und anerkennst), daß die Himmel herrschen. Darum, o König, laß dir meinen Rat gefallen und brich mit deinen Sünden durch Gerechtigkeit und mit deinen Vergehen durch Barmherzigkeit gegen Elende, wenn dein Wohlergehen von Dauer sein soll...

All das kam über den König Nebukadnezar... Und am Ende der Tage erhob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel und mein Verstand (meine Erkenntnis) kehrte zu mir zurück. Und ich pries den Höchsten... und ich wurde wieder in mein Königtum eingesetzt... Nun rühme ich... und erhebe und verherrliche den König des Himmels,... der erniedrigen kann, die im Stolz einhergehen."

Ich halte es für möglich, daß Menschen noch nach ihrem Tod analoge Zeiten der Läuterung durchzustehen haben, insofern ist (pauschal gesehen) der "heidnische" Gedanke an ein Zurückgestuftwerden zum Tier durchaus biblisch. Ganz abgesehen davon, daß ein Mensch schon in diesem Leben ein Tierherz haben kann. Gott äußert einmal seine Zusage, daß er dem Menschen ein neues Herz geben will, nämlich eines, das für seine Weisung bereitwillig ist, wörtlich heißt es "ein fleischernes Herz". Ich muß von einem merkwürdigen Zufall berichten: Als ich am 20.Juli 1989 den letzten Schultag meiner neunjährigen Arbeit als Religionslehrerin an einer Berufsschule hinter mir hatte, lieferte ich auf dem Heimweg die letzten Medien in der Medienzentrale ab. Als ich etwa noch 10 Meter am Bürgersteig der Straße mit dem Namen "Petersweg" zu gehen hatte, bevor ich zum Ernst Reuter Platz (ernst reut er) kam, lag doch tatsächlich auf dem Bürgersteig ein etwa faustgroßes rohes Tierherz. Ich wußte, ich erlebte in diesen Jahren eine Reihe von Erprobungen, die allesamt mit einem "ernst reut sie" (die frühere Automatik des religiös Angelernten, auch das von "Fortschrittlichen" Erlernte) zu tun hatten.

Wer zu denen gehört, die nach einer eher "tierischen" Phase die Chance haben und zum Himmel sehen dürfen und wieder Erkenntnis haben dürfen, dürfen sich glücklich schätzen. Wer aber, wie Daniel es seinem König rät, durch unverzügliche Umkehr noch bei Gott Gnade erhält, könnte vielleicht noch zu denen gehören, die die "erste Auferstehung" erleben dürfen (Offenbarung 20,6) "Über sie hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein." Mir fällt auf, daß gerade in der Offenbarung (aber auch in den Apostelbriefen nichts von den theologischen Behauptungen vom "allgemeinen Priestertum" und dem "besonderen Priestertum" zu finden ist. Offensichtlich gehört redliche Gottessuche (und Suche nach seiner Wahrheit)und redlicher Einsatz für das wahre Gotteswort dazu, daß man als Priester vor Gott stehen darf. Kirchliche Ämter sind offensichtlich kein Kriterium dafür.

21.Januar 2004

Zwei Dinge hörte ich eben im Radio kurz nacheinander. Es wurde die Uraufführung des Schauspiels "Die Zehn Gebote" angekündigt. Kurz darauf hörte ich von der größten Buchmesse der arabischen Welt in Kairo. Einleitend wurde in der Schauspielbesprechung gefragt, ob die Zehn Gebote in der heutigen Zeit noch Bedeutung haben. Dann wurde von Ausbeutung und Lebensraub gesprochen. Ich dachte: Der Psychologie-Theologe Drewermann hatte ja nicht wenige Vorläufer, die "gütig" dem Menschen gleich mal böse Absicht absprechen und Jesus unterstellen, seine frohe Botschaft bestehe darin, daß jeder sich einreden kann, eigentlich immer das Beste gewollt zu haben. Es war für einen Christen nicht selten ein Leichtes, z. B. in der Beichte das Bekenntnis "ich habe gestohlen" zu umgehen, indem er verharmlosend sagt, "ich habe die Unwahrheit gesagt" (als er sich fremdes Gut einverleibte, als er sich in die eigene Tasche log) Es gibt genug Theologen, die in ihren Aussagen Gott untersagen wollen, daß er auch strafen kann. Wer von ihnen blufft nicht sofort mit "Frohbotschaft, nicht Drohbotschaft", wenn ein Mensch es wagt, bei Ärgernissen seiner von Jesus aufgetragenen Warnpflicht nachzukommen.

Nun zum Zweiten, was ich vorhin im Radio hörte: In der arabischen Welt hat man kein Geld, um sich Werke der Literatur zu kaufen. Man kauft sich Sachbücher und Bücher, die einem helfen sollen, sich im Diesseits so zu verhalten, daß man im Jenseits nicht bestraft werden muß. Wer redlich das Evangelium liest, weiß sehr wohl, daß Jesus klar und deutlich auch Drohungen aussprach (Für hier und jetzt und dann nach dem Sterben). Ich halte es für gut möglich, daß Christen nach dem Sterben auf Jesu Weisung hin, sich von verstorbenen Moslems beehren lassen müssen, daß der christliche Ablaß eine freche Eigenmächtigkeit ist, wie so manch andere "Christen"-Behauptung(auch der getarnte Luther-Ablaß, daß Gott auf die Werke des Menschen nicht achtet) Menschenwunschdenken ist, das Gottes Weisung an den Rand drängen will, Wie viele Menschen verlassen sich darauf, daß ihre billigen Bekenntnisse zu Christus der von Jesus geforderte Glaube sei Nicht selten ist ein strohernes Fürwahrhalten gepaart mit listigem Versuch, Gott die Worte im Mund umzudrehen, um so Gott in der Hand zu haben und damit die ewige Seligkeit. Deswegen ist es wohl heutzutage gar so leicht, jemanden, der an Grundforderungen Gottes erinnert in die Ecke sektiererischer Fundamentalisten zu stellen. Die religiös gefärbten Philister haben es soweit gebracht, daß in manchen staatlichen Gesetzen und in machen Satzungen der Marktwirtschaft mehr Anerkennung von Gottes Geboten steckt als dort, wo man sich zum sogenannten Gottesdienst trifft.


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