Prophetical events found in the Bible and in events of today (in German)

8. März 2004

Am 8.März 1999 zitierte ich am Anfang meines Briefs Jeremia 14: "Was als Wort des Herrn geschah aus Anlaß der Dürre." Ich zitierte diese Stelle wegen einer Dürre, die man nicht sieht. Mit einem Ereignis meiner Kindheit versuchte ich etwas von der Dürre, die ich meine, zu beschreiben. Damals erfuhren wir in der Turnstunde (zu dritt, drei von vier Geschwistern ) auf dem Turnplatz der Schule, daß unsere Mutter gestorben war. Der jüngste Bruder (also das vierte Kind) war noch nicht in der Schule. Das Grundstück (der Turnplatz) hieß "Dürreller". Der Schafstall der Gemeinde war dort. Das ist der Point um den es geht: Es gibt Jesu Zusage, daß er jeden einzeln aus dem Schafstall ruft. Im Nachhinein sehe ich in diesem Weggerufenwerden (wegen dem Tod meiner Mutter) den Anfang vom Ruf Jesu. Es ist gut möglich, daß die intensive Beziehung zu meiner Mutter meinem eigenständigen Lebensweg im Weg gestanden hätte. Und wenn nicht, dann ist dieses Herausgerufensein von der "Dürreller" immer noch ein Gleichnisbild für Jesu Zusage. Ich begann damals, am 8.3.99, meinen Brief mit Jeremia14: "... Wort des Herrn... aus Anlaß der Dürre." In Jeremia14,2 wird die Dürre näher beschrieben: "Juda trauert und seine Tore welken dahin, sie liegen in Trauer am Boden." Das Tor war der Ort, wo Recht gesprochen wurde. "Jerusalems Klagegeschrei steigt empor... Du Hoffnung Israels (Hoffnung der Christen)... Warum willst du wie ein Fremdling im Land sein... Verlaß uns nicht!" Nun gibt Gott Antwort: "... der Herr hat keinen Gefallen an ihnen... Und der Herr sprach zu mir: Bitte nicht für dieses Volk... Und ich sprach: Ach Herr! Siehe die Propheten sagen zu ihnen: Ihr werdet kein Schwert sehen und Hunger wird euch nicht treffen... Und der Herr sprach zu mir: Ich habe sie nicht gesandt, sie nicht beauftragt (sie haben einander beauftragt)." Diese Zitate schrieb ich vor fünf Jahren. Heute füge ich ein Zitat aus Micha 3,5/6 hinzu. Jemand in der Familie hatte es mir auf den Schreibtisch gelegt und dazugesagt, man habe sozusagen das Bild eines für Deutschland Verantwortlichen neben Micha 3,5/6 gesehen. "... Weil sie mein Volk irreführen, läßt der Herr ihnen sagen: Ich lasse Nacht über euch hereinbrechen, daß ihr im Dunkeln tappt. Ihr könnt nicht mehr in die Zukunft sehen und wartet vergeblich auf eine Offenbarung."

Ich beschrieb gestern im Brief, wie vor Jahren meine spürbar wichtige Mitteilung von einem Medien-Kirchenmann nicht nur nicht erkannt, sondern zu Müll "verwandelt" wurde. Wer denkt, das sei nur eine persönliche Beleidigung für mich, kann vielleicht mithilfe eines Bildes (ein Traum, den ich an dem Morgen hatte, als ich dann gegen Mittag die ach so nette Kirchenmann-Antwort in Händen hielt: ) Ich sah ein Feld, auf dem alle aufgestellten Garben von einem Sturm umgerissen worden waren. Dann gab es im Traum einen zeitlichen Sprung, ich sah das erschöpfte Gesicht meines Großvaters. Er sagte: Das war sehr harte Arbeit (die Garben wieder aufzustellen). Im Gesicht meines Großvaters war das Gegenteil von dem zu sehen, was ich damals Anfang März 99 zur hochmütigen Kirchenmann-Antwort aus Hosea 7,10ff zitierte: "So zeugt der Hochmut Israels ihm selbst ins Gesicht!... sie haben mit mir gebrochen... ich wollte sie loskaufen, sie aber reden Lügen wider mich.

In einem Brief vom 7.3.99 befaß sich unsere Tochter erneut mit dem Beten. Ich zitiere: 2als Jesus von seiner Widerkunft redet, sagt er: Euch ist es nicht bestimmt, Zeiten und Fristen zu erfahren." Das paßt auch dazu, daß man manchmal erst auf etwas (z.B. eine Heilung) warten muß, bis man sie spürt. Man soll trotzdem glauben, daß man sie schon erhalten hat, weil Gott sie schon beschlossen hat

Dazu gibt es Gleichnisse aus der Wirtschaft. Es ist vorstellbar, daß etwas mein Eigentum wird, noch bevor ich es richtig in Händen halte und in Besitz nehmen kann.

Es gibt einerseits den Fall, wo man um etwas bittet, aber noch nicht weiß, ob die Bitte dem Willen Gottes entspricht. Andererseits kommt es vor, daß man sich irrt und glaubt, den Willen Gottes zu kennen. Man denkt er will es so und so, aber in Wirklichkeit täuscht man sich oder man täuscht sich teilweise.

Wichtig ist, daß man Gott nicht auf die Probe stellen will, daß man ihn nicht festlegen (festnageln) will. Dann wird Gott auch das ehrliche Gebet des sich irrenden Menschen im Endeffekt nicht enttäuschen.

Matthäus 6,31-33(Jesus sagt): "Deswegen macht euch keine Sorgen, indem ihr sagt: "Was sollen wir essen?" (oder...)Ja, die Heiden sind auf der Suche nach all dem. Aber euer Vater im Himmel weiß, daß ihr all das braucht. Aber sucht zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit. All das andere wird euch hinzugegeben werden."

Die Sorge um den Leib steht also nicht an erster Stelle. Das heißt aber nicht, daß man nie für den Leib bitten sollte. Denn das Vaterunser enthält die Bitte "Gib uns heute unseren Anteil an Brot." ("unser täglich Brot gib uns heute.") Und Jesus hat auf das Bitten der Kranken gehört und sie geheilt

Weil der Leib nicht an erster Stelle steht, gibt es Zeiten, in denen man Krankheit geduldig ertragen soll; Zeiten, in denen man ruhig darauf vertrauen soll, daß einem rechtzeitig geholfen wird. Im Zusammenhang mit Verfolgung betont Jesus, wie wichtig Geduld ist.

Es kommt ganz auf den Moment an. Denn es gibt auch Zeiten, in denen man auch wegen dem Leib zu Gott um Hilfe schreien darf (soll, z.B. wenn man das Gefühl hat, daß man eine Krankheit nicht mehr aushalten kann; oder wenn sie einen in Versuchung bringt (z.B. Bitterkeit); oder wenn man glaubt, daß man vielleicht selbst an der Krankheit schuld ist.

Auch bei der Frage, ob man allein um etwas bitten soll oder mit anderen zusammen, kommt es auf den Moment an. Matthäus 18,19 (Jesus sagt)... Wenn zwei von euch auf der Erde gemeinsam um irgend etwas bitten, dann werden sie es erhalten." Wenn man eine Bitte zusammen mit einem Zweiten vortragen will, soll man sich also nicht an einen Gestorbenen wenden, um ihn als zweiten Bittenden neben sich zu haben, egal ob die Menschen ihn heilig nennen.

Daneben redet Jesus aber auch von dem Gebet im Geheimen, ganz allein. Und er sagt auch, daß man erhält, worum man bittet, wenn man in seinem Herzen nicht zweifelt.

Es kommt darauf an, ob Gott möchte, daß man um eine bestimmte Sache gemeinsam bittet. Das wertet die Bitte des Einzelnen nicht ab.

Ähnlich wollte der Vater auch, daß Jesus sich von Johannes taufen ließ. Dieses Zu- zweit mußte sein. Aber, es hatte nichts Beleidigendes für Jesus.

Das mit der Bitte zu zweit oder zu dritt hat bestimmt auch damit zu tun, daß Adam und Eva gemeinsam sündigten und daß sich auch das Volk Israel oft gegen Gott zusammenrottete. Eine gemeinsame Bitte ist wie eine Wiedergutmachung oder Trost für Gott. "

9. März 2004

Am 9.März 1999 schrieb ich: Ich habe Grund genug für die Aussage, daß "die große Versuchung", die über die Erdenbewohner kommt, zu tun hat mit der Sabotagehaltung wie sie zum Beispiel Judas beim Verrat Jesu lebte. Und es ist gut möglich, daß beim Höhepunkt der Verwirrung, Menschen in eine religiöse Pseudoklarheit kommen und von sich sagen: Was wir als Wahrheit definieren ist unfehlbar wahr. Oder sie lesen das Schriftwort "Das Schwert kommt" und sie stehen auf und fühlen sich beauftragt zu töten, um Gott so einen Dienst zu tun (gerade beim Niedermachen derer, die Gott selbst die erste Treue gönnen). Und so automatisch wie ihre Vorgaben für Gott und Mensch sind, so automatisch werden sie zur Gewalt (die Lüge gehört dazu) greifen. Damals am 9.3.99 schrieb ich: Der Griff nach der Bibel (das tendenziöse Zitieren) und das Nichtbeachten von Gottes Zeichen (und von Gottes Zeit), also dieser eigenmächtige Griff nach Heiligem, wird die Zuspitzung der Not speisen.

Eine wichtige Einsicht in meinem Leben ist: Gott kündigt durch seine Signale an, auf welchem Gebiet Prüfungen bevorstehen und daß die kommende Prüfung zwar auch Früheres (früher Erfaßtes) braucht, aber nicht mit dem Lösungsweg der vorausgehenden Prüfung zu bestehen ist. Daß also Wachsamkeit dafür gebraucht wird, was dem Kommenden im Weg steht und was dem Kommenden dient. Es gibt noch genug Überraschendes, das dann zu bewältigen ist. Und nach dem einen Erprobungsschritt folgt nicht selten der nächste. Wer sich mit Meister- (Führer-und Führerinnen-)Gestalten aufhält, hat schon verloren oder muß im mildesten Fall mühevoll wiederholen.

Heute (9.3.04) war in den Nachrichten nicht wenig von Veruntreuung die Rede. Damals am 9.3.99 schrieb ich, daß ich in den Nachrichten von einer Veruntreuung besonderer Art hörte: "Er hat die Ausgabe verseuchter Blutkonserven nicht verhindert." Und ich sprach auch von einer möglichen gemeinsamen Schuld und von der dazu gehörigen gemeinsamen Haftung. Wenn ich z.B. einem Menschen der "christlichen" Politikszene in einem Brief ein Ärgernis (z.B. der Griff nach Heiligem) bewußt machen mußte und nichts geschah, dann mache ich den nächsten Schritt so wie Jesus das vorschrieb (Zeugen hinzuziehen) Und wenn ich nach vergeblicher Mühe es wie Jesus das vorschrieb, der "Gemeinde" sage und auch da nur Hohn kam, dann kann ich mich fernhalten. Wenn ich aber sehe, daß Unmündige solch verseuchten Blutkonserven (frecher politischer Griff nach Heiligem)) ausgeliefert werden, nenne ich zur rechten Zeit vor vielen, was geschah. Und wenn dann noch einmal vornehmes Schweigen (diesmal die vielen) und beleidigende Vorwürfe gegen mich kommen, dann erinnere ich an die prophetische Geschichte der Benjaminiter. Dieser israelitische Stamm deckte Gewalttäter und Schänder. Und weil sie davon nicht abließen, wurden sie wie die Gewalttäter bestraft.

Ich mühte mich über längere Zeit hinweg, Leuten der C-Parteien bewußt zu machen, was dieser politische Griff nach Heiligem gerade in den "Kleinen" (Unmündige) anrichtet, aber auch, was das für Führende selbst heißt. Ich erfuhr heute durch eine Fernsehgerichtsszene den Namen für etwas, was ich vor Jahren an dem Morgen im Traum sah, als an diesem Tag die Nachricht kam, daß ein bekannter C-Politiker gestorben sei. Es war ein Politiker, dem ich so fundiert wie nie zuvor und nie mehr danach von Eckpunkten schrieb, die die Schändung von Heiligem ausmachen. Während ich diesen Brief schrieb, geschah ein sehr sehr großes Unglück. Ich erfuhr es direkt nachdem der Brief fertig geschrieben war. Es gibt ausreichend viele Zeugen dafür, daß mein Brief von einem einzigen Satz des Politikers angestoßen wurde. Es war eine zynische Antwort des Politikers auf eine Zeitungs- Interview- Frage zum Glauben. Wenn ich ganz allgemein sage, schwere Unfälle und Katastrophen können zwar vordergründig erkennbar auf Versagen von Menschen zurückgeführt werden, sie werden aber in ganz anderem Maß von menschlichem Bodensatz an Bosheit und Zynismus gefüttert, dann war dieses Unglück ein Beispiel dafür, wobei man als C-Politiker mitspielt. Ich habe nie das nicht selten betont glaubenslose Gehabe anderer Parteien verharmlost. Aber das Jonglieren und Schachern mit Heiligem beinhaltet eine spezifische Sünde. Ich habe mehrfach mitgeteilt, welcher zynischer Interviewsatz mich provozierte den Brief an den besagten C-Politiker zu schreiben. Und es war wirklich nicht schwer, in dem spezifischen großen Unglück damals auch eine spezifische Antwort Gottes auf die freche Politikerantwort zu erkennen. Ich nannte in Briefen den regelrecht ins Auge springenden Point von der "Glaubensaussage" des Politikers und vom Unglück. Warum ich hier und heute nicht alles sage, hat den Grund, daß ich heute den Namen für das Traumerlebnis erfuhr, das ich am besagten Morgen zu bewältigen hatte. Ein Erlebnis, das wohl das größte Ekel- Erlebnis meiner Träume war. Ich möchte den Namen des Politikers deswegen nicht bloßstellen, weil er offener sagte, was andere C- Politiker denken: Ich sah im Traum dichte Schambehaarung mit einem Gewimmel kleiner Insekten. Heute hörte ich erstmals im Fernsehen von einer Geschlechtskrankheit namens Filz- Laus. Im letzten Brief erlaubte ich mir im Hinblick auf den Rechtsradikalismus von "Geschlechts- Krankheit zu sprechen.

In einem Februarbrief (1999) griff ich eine evangelische Aussage im Deutschlandfunk (15.2.99) auf: Es wurde gesagt, daß durch den Fasching die Protestanten zurück zum Sinnlichen des Katholizismus finden könnten, denn die Evangelischen hatten das Wort betont und das sei "doch ein wenig wenig". Ich sagte dazu : Recht hat der Mann, wenn das Wort nicht mit dem wahrhaft dazugehörendem Erleben verbunden wird, wenn das Wort sich gar nicht im Erleben durchsetzt (fruchtbringend!), dann muß wieder das organisierte Ritual (die ollen Kamellen) her. Da kann man dann auch Worte ritualisieren, organisieren, einschalten und ausschalten, ganz wie es "der Brauch (der Bauch, der Walfisch) will". Genau von solchen Ritualzwängen wollte Jesus die Menschen erlösen. Joel1,5 "Wacht auf, ihr Betrunkenen und weint! Heult, ihr Säufer alle, über den Most, denn er ist weggerissen von eurem Mund. Denn eine Nation ist über mein Land heraufgezogen,... Sie hat meinen Weinstock zu einer Wüste gemacht und meinen Feigenbaum zerknickt, sie hat ihn völlig abgeschält und hingeworfen. " Ich erinnerte an dieser Stelle an die Nacktheiten, von denen man damals am Vortag im Fernsehen sagte: "An so einem Tag wird man doch nicht von Moral reden". Als ich diesen Satz damals zu Papier gebracht hatte, hörte ich, wie mein Mann am Computer sitzend folgenden Satz zu unserem Sohn sagte: "Ich hatte da gerade eine Einstellung geändert und finde jetzt keine Möglichkeit es rückgängig zu machen." Welch ein Gleichnis zur Fernsehaussage. Noch ein Gleichnis höre ich von meinem Mann am Computer: "Die Übertragung hat nicht funktioniert." Welch ein Gleichnis für "bloß Worte, das ist doch zu wenig!" Eine rechte Übertragung auf andere Ebenen hat mit Umkehrhaltung zu tun: Man muß neu ansetzen, man kann nicht einfach Heiliges rüberziehen auf die Festspektakel- Ebene. Ich versuchte damals als ich zu dem Faschingsball (Kehraus im Haus der Kunst) ging, bei dem ich meinen Mann kennenlernte, mit dem, was ich gerade hatte (und mit etwas Faschingseide) hübsch auszusehen. Später merkte ich, daß ich ohne daß ich es wußte, bei meiner Verkleidung alle wesentlichen Kennzeichen einer historischen Soldatenbekleidung erfüllte. Hinzu kam, daß ich mit einer blauen Strumpfhose auch noch der Blaustrumpfbewegung die Ehre gab.

Nun muß ich noch ein drittes Computerbeispiel des Briefschreibeabends (Febr.99) bringen: Mein Mann brachte dabei eine Kurzfassung von Jesu Gleichnis von den zwei Söhnen, die jeweils unterschiedlich auf den Befehl des Vaters reagierten, zum Weinberg zu gehen und dort zu arbeiten,. Einer sagte die Worte: Ja, ich gehe hin, er ging aber nicht. Der andere sagte zuerst "Nein" er besann sich aber und ging doch hin. Mein Mann sagte: "Ich habe den Befehl gegeben und der Computer zeigt an "Befehl erfolgreich ausgeführt", aber, er hat es nicht gemacht.

10. März 2004

In Joel 2 ermutigt Gott "auch jetzt (noch)" zu ihm mit ganzem Herzen umzukehren, "Denn er ist gnädig und barmherzig... und läßt sich das Unheil gereuen. Wer weiß, vielleicht wird er umkehren und es sich gereuen lassen und Segen hinter sich zurücklassen... Und der Herr... hatte Mitleid mit seinem Volk... Und ich werde den von Norden von euch entfernen und ihn in ein dürres und ödes Land vertreiben... denn groß getan hat er... Ich werde euch die Jahre erstatten, die... der Vertilger und der Nager gefressen haben, mein großes Heer, das ich gegen euch gesandt habe... Und ihr werdet erkennen, daß ich, der Herr euer Gott bin und keiner sonst... "Wer ist gemeint mit "den von Norden"? Es ist ein Feind gemeint, einer der großtut. Es ist der Feind gemeint, von dem in der Danielvision und in der Johannesvision die Rede ist ("er prahlt") und der ein Heer von Herrenmenschen und Großmäulern fernsteuert. Ich weiß um die List mancher alter Leitwölfe und ich weiß um manche Vermessenheit törichter und frech fordernder junger Leute.

Ich stieß am 10.3.99 auf eine Art Tagebuch (Tonbandaufzeichnungen) von Ende April 1986) von mir. Im Brief vom 10.3.99 beschrieb ich, weshalb ich eine längere Passage des "Tagebuchs" nicht löschte: Es wurden da nämlich Ereignisse der Woche vor dem 26.4.1986 (Tag der Tschernobyl- Katastrophe) aufgesprochen und Ereignisse von Anfang Mai 1986. Ich sagte Anfang Mai nicht: Es ist eine Strahlenkatastrophe bekannt geworden, nein, kein Wort dieser Art fiel. Ich erkannte den Zeitpunkt des Bekanntwerdens nur an folgender Aussage, die sich nahtlos an einen zuerst noch aufgesprochenen Ärger über religiöse Radioworte (kurz vor 8 Uhr im Bayerischen Rundfunk, es war wohl der Montag 28.4.86) anschlossen. Ich hatte mich über ein Romano Guardini-Zitat geärgert. Ob ich es richtig verstand, weiß ich nicht.ich verstand sein Wort von der "Fülle der Zeit" in etwa so, wie heute (10.3.04)der Sound einer religiösen Fernsehsendung (Simplify your Life) rüberkam: "Entbeschleunigung" usw (Nimm dir Zeit). Ich weiß ja auch, daß durch manche Vereinfachung Zeit und Ruhe für Wesentliches gewonnen werden kann. Ich kannte damals aber auch bereits das andere: Die Fülle der Zeit drängt, so daß bestimmte Aufgaben (Lebensaufgaben) so rasch wie es nur geht, abgeschlossen werden müssen, damit der nächste Lernschritt zum Zug kommt.

Wen ich mich nicht irre, gab es eine Pause im Tagebuch bis zu dem Tag als bekannt wurde, daß da eine große Katastrophe läuft. Ohne jeden Hinweiß auf eine Nachricht darüber, sprach ich rasch vor einem Gang zur Apotheke noch Folgendes auf das Tonband: "Ich bin so müde, daß ich nur deshalb mich aufraffe zur Apotheke zu gehen, weil ich es wegen meinem Gewissen muß." Es ging um Jodtabletten für den Fall, daß größere Strahlenmengen uns erreichen. Ich wußte nicht, daß meine ungewöhnliche Müdigkeit mit den bereits vorhandenen Strahlenwerten zu tun hatte. Es fiel kein Wort über die Katastrophe. Ich wußte aber nachträglich: Das Aussprechen, daß man in bestimmten Momenten nur noch aus Pflichtgefühl das Fällige tun kann, war der einzige Hinweis, daß man ab jetzt von der Katastrophe weiß

Der Joel- Satz von dem, der groß tut, war damals im Brief (10.3 1999) der Grund, weshalb ich auf dieses Tonband zu sprechen kam. Ich hatte auf diesem Band nämlich wenige Tage vor Tschernobyl direkt ein Gespräch mit meinem Mann aufgenommen. Ich berichtete ihm von einem Streitgespräch, das ich mit einem jungen neuen Verkäufer in einem neu eingerichteten kirchlichen 3.Welt-Laden führte. Ich konnte zunächst nicht glauben, welche "Einsichten" über Familienplanung so ein großmäuliger Grünschnabel hier an die Kunden verkaufen will.

Im Brief schrieb ich: Der Feind aus dem Norden (der Herrenmensch) zertrampelt, was andere brauchen, er agiert bei den sturen Alten und bei den vorlauten Jungen. Wenn es um die Verleumdung von redlichen Zeugen geht, können Alte und Junge sich sehr schnell einig sein.

11. März 2004

Ezechiel 34,15: "Ich selbst will meine Schafe weiden und ich selbst will sie lagern, spricht der Herr. Das Verlorene will ich suchen... das Kranke will ich stärken, das Fette aber und das Starke will ich austilgen, mit meinem Recht will ich sie weiden. Weil ihr all die Schwachen... verdrängt,... stoßt,... bis ihr sie nach draußen verdrängt habt, so will ich meine Schafe retten, damit sie nicht mehr zum Raub werden... Und ich werde einen Hirten über sie einsetzen, der wird sie weiden." Diese Prophetie zitierte ich am 11.3.99. Sie zeigt, daß Jesus nicht einfach Neues erfindet, wenn er Wert darauf legt, daß nur einer der Vater ist und nur einer der Hirte, nein, Jesus erfüllt, was Gott durch die Propheten ankündigt: Gott selbst will seine Schafe weiden. Da ist ein wichtiges Ziel der Verheißung. Das heißt aber auch: Der Mensch selbst muß Gott selbst die Antwort geben.

In der gestrigen Fernsehsendung zu "Symplify your Life" war die Frage aufgeworfen worden, ob man sich zuerst innen verändern müsse, wenn man auch Äußeres verändern will. Im Brief vom 11.3.99 fragte ich diese Frage auch, und zwar im Hinblick auf Arbeitersein im Weinberg Gottes. Jetzt denke ich, wenn Jesus betont, daß nur einer Lehrer und Meister sein soll, nämlich der Messias, und wenn bereits im Alten Testament die Absicht Gottes mitgeteilt ist, daß nur ein Hirte sein wird, dann gefällt mir dazu ein Titel für Arbeitende in Gottes Weinberg, nämlich: "Hütekinder"(Hütejungen, Hütemädchen). Für mich war als Kind klar: Kühehüten, das war die Sache von Kindern. Wenn wir in der Schule waren, war das Vieh auf solchen Weiden, die eingezäunt waren. Dann war unser Anteil oft das Austreiben am Morgen oder am Mittag und dann gegen Abend das Heimholen. Es gab aber auch das ausgesprochene "Weidegeben", z.B. wenn die Wiesen kahl waren. Dann mußte ein richtiger Hirte (das war in unserem Fall der Großvater) dabei sein, weil das Vieh Kleefeld abweiden durfte. Er war erfahren, er hatte den Blick dafür, wie lange das Vieh auf dieser saftigen Weide weiden durfte, ohne in Gefahr einer gefährlichen Aufblähung (Welch ein Gleichnis für die andere Ebene) zu kommen. Und für den Fall einer lebensgefährlichen Aufblähung bei einem Rind, war er auch Fachmann für erste Hilfe (auch bei Nachbarn war diese seine Fähigkeit gefragt).

Ich werde jetzt Auszüge aus dem Brief vom 11.3.99 zitieren und dabei den neu gefundenen Begriff "Hütekind Gottes" benutzen: Es wird dieses Hütekindsein ganz neu Schritt für Schritt der Situation angepaßt sein. Es wird wo immer es geht- sich im Stillen vorbereiten, was dann u.U. sehr schnell und sehr plötzlich zu Tage kommt. Es wird nichts für Schau und Ansehen verbraucht. Es wird keine "Kapitalflucht" begangen (also kein Personenkult, kein Totenkult usw). Es wird keine Vorteilnahme geduldet. Es wird keine äußere Organisation nachprüfen, ob die Motive stimmen. Es wird jeder wissen: Wenn die Motive irdisch sind, kann es noch so religiös zugehen, es gehört dann zum Reich des Feindes. Es wird dann jeder selbst Interesse daran haben, pur zu sein, redlich zu sein. Und man wird Warnungen von Menschen annehmen, wenn gespürt wird, da ist nicht bloße Menschenweisheit treibend, sondern Gottes Geist. Nichts wird durch unnötige, sinnlose Änderung verbraucht. Dort aber, wo äußere Änderungen sein müssen, weil die Zeit dafür da ist, wird man nicht kneifen. Keiner wird, wenn es um Heiliges geht, sich in Kaiseraktivitäten flüchten. Es wird sich aber alles, was im irdischen Bereich sich ändern muß, eines Tages (oder schon bald!) sich als passend zur Umkehr im Glauben zeigen. Ich nenne die Demokratie. Es wird sich zeigen: Gott achtet mehr auf den Willen des Volkes (ob dieser Wille redlich gut ist oder zutiefst verdorben) als es einzelnen lieb ist. Das heißt aber auch : Liefere Heiliges diesen Mehrheitsentscheiden nicht aus. Abraham wollte einmal die Menschen Sodoms vor dem Untergang schützen. Er erlebte, wie weit Gott mit sich reden ließ, daß aber der Wille der Vielen so weit "einmütig" schlecht war, daß nur noch die Flucht der Wenigen ein Ausweg war, um nicht in der Stadt mit der Menge umzukommen. Wer Gottes verheißenes Ziel (er selbst will sein Gesetz, seine Weisung in die Herzen der Menschen [in die Herzen der Seinen] schreiben), nicht schätzt, wird den Meistern des Standbildes (es ist durchaus auch religiös [also pseudoreligiös]) ausgeliefert.

Ich versuche nun mit einem Beispiel den Unterschied eines Menschen (Kindes) dieser Welt und eines Verbündeten Gottes bei der Sicherung der Arbeitsplatz- Chance anzudeuten: Ein Kind dieser Welt ist voll mit Irdischem besetzt. Er hofft höchstens noch auf einen günstigen Zufall. Aber sonst ist alles seine Sache. Ich hörte heute im Fernsehen aus dem Mund eines Buchautors über die deutsche Nazizeit folgende Meinung über das deutsche Volk: Es war nicht inhuman gesinnt. Es nahm nur das Inhumane in Kauf, um so zum Beispiel zu Arbeit zu kommen. Ich bin über diese Meinung insofern froh, weil sie mir hilft die etwas magere Unterscheidung im Brief vom März 99 zu vervollständigen. Ich sagte damals sinngemäß: In Vielem wird äußerlich gesehen kein Unterschied sein und ich will auch jetzt nichts über die unterschiedlichen Erfolgsaussichten sagen. Aber, im Fall des Gelingens der Vorhaben wird der Weltmensch stolz über sich staunen. Er wird auf verschiedenste Art und Weise sich erheben und prahlen. Der Verbündete Gottes weiß auch um seinen Anteil am Gelingen. Er weiß aber um den weit größeren Anteil dessen, wofür er Gott dankt. Und im Fall des Mißlingens wird der Weltmensch eher resignativ vieles einem unguten Schicksal zuschreiben. Beide Typen können auf dem Versuch ihrem Ziel näher zu kommen, der Gefahr erliegen, Schlimmes in Kauf zu nehmen. Der Weltmensch wird bald wieder zur Tagesordnung übergehen. Der Verbündete Gottes wird ernst bereuen und ernsthaft am Wiedergutmachen arbeiten. Wenn die Verbindung zu Gott lebt, wird auch Gottes Aufforderung zum geduldigen Ertragen eines aufgetragenen Kreuzes erfaßt. Dadurch wird die Gefahr, zu inhumanem schnellen Lösungen zu greifen erkannt und der Blick für andere (redliche) Chancen ist nicht blockiert. Es wird auf Gottes Führung gesetzt, dazu gehört auch die nüchterne Wachsamkeit für seine Lösungsangebote. Es kann dabei das Sichbeugen unter Babels (Weltkinders) Gesetzmäßigkeiten um Gottes Willen notwendig werden, aber ganz wie damals (Verbannug Israels nach Babel) darf keiner mehr dabei verharren, wenn die Zeit der Rückkehr ins eigene Land (in die eigene Zuständigkeit) von Gott mitgeteilt ist. Alle, die gerne Unterworfene religiöser Meister (Führer) sein wollen, kommen ohne Umkehr aus dem Sichversklaven nicht in Gottes Königtum. Es wird bei der Abschluß- Auseinandersetzung so viele unterschiedlichste Bedrängnisse geben, daß jeder Versuch, diese durch Hören auf religiöse Meister zu bestehen, die Bedrängnisse nur noch schlimmer macht. Es werden dann nicht die Tage erreicht (durchgehalten), die am Schluß des Buch Daniel genannt sind und die auch in der Johannesvision genannt sind. Wer also warten will mit dem Annehmen von Gottes einzigartigen Hirtendienst, spielt mit seinem Leben. Im Alten Testament wird ausgesagt, daß in der schlimmen Zeit kein religiöser Führer als solcher erkannt werden will. Die Vorgänge z.B. am 11.9.01 und jetzt die am11.3.04 sind Zeichen, (Angeld ) für den Ernst der Voraussagen zu Abschlußzeiten. Mein Ziel als Arbeiterin im Weinberg Gottes ist es, daß der Hirte für die mir befristet anvertrauten Menschen größer wird und, daß ich schließlich überflüssig (als Hütekind) sein werde. Es gibt eine warnende Prophetie: Einer hat von Gott Einfluß und Kraft erhalten und dann hängen sich so viele an seine Person, daß ein sehr großes Unglück passiert.

Am 11.3.99 schrieb ich davon, daß am Vortag in der Zeitung stand, daß die evangelische Kirche für Stiftungen wirbt. Wir waren insofern betroffen, als am 10.3.99 jemand in der Familie von Stiftungen träumte, obwohl das gar kein Thema für uns war. Wir konnten uns zuerst nicht erklären, was das bedeutete, daß es im Traum hieß: "Für den Eisschnell-Lauf taugt das nichts." Ich weiß, daß in einer harten Prüfung, die wir (Familie) einmal durchmachen mußten, das Wort (nicht nur das Wort) "Eis... Lauf" eine wichtige Rolle spielte. Wehe, wir hätten damals nicht zuvor hinderlichen Ballast abgeworfen. Es sind harte Proben. Ohne Setzen auf den Hirten wären wir verloren.


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