Prophetical events found in the Bible and in events of today (in German)

24. Juni 2005

Vor sieben Jahren befaßte ich mich im Internetbrief mit dem Gleichnis Telefon. Ich sprach von der enormen Hilfe, sich persönlich gegenseitig anrufen zu können. Das ist ein Bild für die erlösende Hilfe, die Stimme (die Signale) des einzig wahren Lehrers und des einzigartigen Helfers unterscheiden zu können von Stimmen der Möchtegernerlösern.

Bereits bei der Mensch zu Mensch- Verständigung hat die Verständigung in dem Moment ganz andere Chancen, indem ein Partner wahrhaft wissend, wohlwollend und gerecht redet

Aus einem kurzen Internetbrief unserer Tochter übernahm ich folgende Aussagen: "Das Sprachverarbeitungsprogramm unseres Computer ist "klüger" als die, die "Herr,Herr" sagen, es aber nicht so meinen. Beim Diktieren verstand der Computer das Wort "Herr" nicht. Stattdessen schrieb er "erstens".

(Markus1,15-17): Und er (Jesus) sagte: "Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an die frohe Botschaft."... Er sah Simon und Andreas, seinen Bruder... Und Jesus sagte zu ihnen: "Kommt hinter mich!"..."

 

 

25. Juni 2005

Etwas Wesentliches vom Neugeborenwerden wie Jesus das fordert, ist: Ernsthaft nach Gott fragen, ihn um seinen Willen bitten ("Was muß ich tun, damit du Gefallen an mir findest" und "Um was geht es jetzt vorrangig"? Selbst die Umkehrfrage, die Reue, der Neuanfang kann in die Irre gehen, wenn bei einem Fallen nicht wenigstens danach redlich gefragt wird (horchend), was denn daran der Kern, also die Sünde war.

Im Internetbrief vom 21.6.98 zitierte ich eine Mann, der im Deutschlandfunk sagte, daß es für einen Moralisten (er hielt sich für einen solchen) schwer sei, bei dem, was er international sieht und beobachtet, denn es taucht die Frage auf: Wer steht (steckt) denn hinter den (sichtbaren) Taten?

Ein Mensch erlebte einmal im Traum wie eine Verbrecherbande einen Arglosen für sich arbeiten lassen wollte: Es wurde ihm (dem Gefangenen) eine geheimnisvolle Karte (eine Art Dokument) vorgelegt. Es sollte erreicht werden, daß durch den Reiz des Rätselhaften Interesse für genau das geweckt werden, was der Gefangene für die Verbrecher tun sollte. Der Gefangene war auf diese Weise schneller in Bombenbasteleien "eingebunden" als er es merkte. Und der durch natürliche Neugierde Eingefangene befand sich urplötzlich in größerer Gefahr als er sich mitten im Tun eingestehen durfte. Ausdrücklich nenne ich hier die maßgebliche Rolle eines mißbrauchten Dokuments. Ich hörte dann tatsächlich im Radio von einem Italiener, der unter den Einfluß von Verbrechern geraten ist und voll mitmachte. Es war dann noch von einem anderen Italiener im Radio die Rede, einer der zugab, als Rauschgiftkurier unterwegs gewesen zu sein.

Jesus warnte, die Zeichen der Katastrophen zu übersehen. Er sprach da auch recht deutlich vom plötzlichen Überfallenwerden von dem, was vorbereitet hätte sein sollen, (deutlich ist, es geht zuerst und zuletzt um das Innere!) "um vor de Menschensohn hintreten zu können."

Jesus verbot es, sich mit dem Schuldzuweisen der Katastrophenopfer zu beschäftigen. Er warnte aber davor, die Warnungen eines solchen Unglücks zu übersehen: "Wenn ihr euch nicht ändert, kommt ihr genauso um."

 

 

26. Juni 2006

Glaube beginnt dort, wo ernsthaftes Interesse an den Aussagen der Schrift da ist. Ein Erweis, ob ernsthaftes Interesse da ist, ist erst dann da, wenn ein Mensch selbst das Begonnene in die eigene Hand nimmt und weiterbringt. Das ist die Selbstprüfungsfrage, wie ernst Interesse an der Nachricht Jesu ist. Wer allerdings darauf setzt, daß andere Menschen dieses "weiter" machen, muß sich den Vorwurf gefallen lassen, in heidnische Sackgassen abzugleiten. Das stimmt aber auch umgekehrt, wenn Menschen beschließen, jetzt alles in ihre ganz private Regie zu nehmen, also auf gehorsames Horchen auf Gott (in Schrift und Leben ) zu verzichten. Die Frage, wer denn wirklich führt, ist keine harmlose Frage. Und Jesu Weisung: Nennt niemanden Vater, nennt niemand Lehrer; DENN NUR EINER IST EUER VATER UND NUR EINER IST EUER LEHRER, diese Weisung als irrelevant zu behandeln, bedeutet Auflehnung , das ist keine harmlose Sache. Schon ganz und gar nicht, wenn die, die Jesu Botschaft bringen wollen, diesen Grundansatz verhöhnen, verächtlich machen. Und als "Geweihter" oder als Laie gar nicht darüber zu erschrecken, ist schon ein enormer Hinweis darauf, zu den Kindern dieser Welt (Religionen) zu gehören.

Heute (26.6.05) hörte ich in der Radiosendung "Kath. Welt" viel von der Spiritualität heidnischer Denkweisen, daß gerade besonders armen Menschen, cooperierendes Denken und Tun und eine besondere Kreativität Überlebens- Strategien auch für uns lehren. Ja ich glaube auch, daß einseitige Auslegung der Schrift und falsches (!) Sichdistanzieren von heidnischen Religionen wichtige Selbstverständlichkeiten vernichten. Ich sehe aber auf ganzer Linie (in den Medien) eine erbärmliche Glorifizierung von eigentlich menschenunwürdigen (Leben schädigender) religiösen Vollzüge. Wo ist das Bündnis mit Gott, wenn positiv verklärend das Segensreiche matriarchaler Denkweise vom Kontakt mit der Göttin (so und so) beschrieben wird und wenn Natur pauschal als Lebensbrunnen anzusehen sei und das Einssein mit dieser Natur als rettende Spiritualität angesehen wird. Ich schrieb im Internet- Brief vom 21.6.98: "Ich weiß aus dem Haushalt, daß z.B. alles, was mit rohem Fleisch in Berührung kam, nicht ohne besondere Reinigung auskommt. Soviel zu soviel Verteidigung der rohen Natur (Fleisch) religiöser Art, soviel zu solch tödlicher (lebendig totmachender) Begeisterung. Wer fragt da schon nach Jesu Wort: Wenn man euch sagt: hier ist er, dort ..., lauft ihnen (den Heilsbringern) nicht nach. Und wer fragt nach Jesu Wort von den Signalen, von denen man weiß, sie bedeuten "Sommer"? "Warum erkennt ihr die Zeichen... nicht... Warum findet ihr nicht schon selbst das Urteil?"... Wer nicht das Vergiftende vieler alter Kulte sehen will, pflege halt diese Altöl- Kontakte und sehe zu wie er sich dann im Verseuchten befreien kann... Was meinte wohl Jesus als er einem sagte: "Laßt die Toten ihre Toten begraben, du aber folge mir nach."" Soweit der Text, den ich vor sieben Jahren schrieb. Dann schrieb ich damals noch auf, was an diesem Morgen (21.6.98) im Radio belehrend über Jesu Tod aus Oberammergau kam: Die Kultur (nach Weltmanns Art) spricht allen möglichen Bräuchen reinigende Religiosität zu und sie raubt Heiligem das Heilige und macht es zur bloßen Ethik. Es wurde also gesagt, daß Jesu Tod eigentlich gar nichts mit Judentum (sprich Christentum) zu tun hat. Der Mensch an sich sei es, der so etwas tut. Ich dachte: So wenig fühlen Christen sich der Verheißung an Abraham verbunden, daß sie noch auf diese Weise mitteilen, wie weit sie sich selbst entfernten (Distanzierten).So ist das, wenn Menschen über Heiliges Regie führen. So sind Menschen lebendig tot und sterben für den Schwund (für das Rauben und Ausrauben). In der Schrift ist vorausgesagt, daß die eigenmächtige Propheten (Hirten) der Verwilderung des Volkes nachhelfen. Wer zu solchen "Rettern" hält, darf sich nicht wundern, wenn das, was er bisher noch an gewachsener, gültiger Einsicht festhielt, auch noch davonschwimmt und das ehemals doch schon erkannte eigene Talent (erhalten von Gott selbst) noch dazu.

Wer sehen (einsehen) kann, aber die Entwicklung nicht mitträgt, blockiert die Verwandlung, das konsequente Ja und so wird auch das noch vermodern, was zuerst schon mal gelang. Zu dieser Blockade gehört auch, wenn Frevelhaftes nicht zurückgewiesen wird, sondern hingenommen wird. Ich nenne ein Gleichnis, daß im Gegensatz zur Theologie bei Mensch- zu Mensch- Absprachen doch noch wahrgenommen wird, wenn Ungereimtes zusammengebracht wird: Ich hörte im Radio (August 1987), daß es im staatlichen Betreuungsgesetz Regeln gibt, die im Widerspruch stehen zum eigentlichen Gesetzesvorhaben

Im Glauben zu merken, wo und wie Gottes Absicht boykottiert wird, das hat mit Wachsamkeit und mit bewußtem Ja, zu besserem Erfassen (Erkennen, Sehen) zu tun. Auch die fehlende Entschlossenheit wird auf irdischem Gebiet viel eher wahrgenommen als im Glaubensbereich.

 

27. Juni 2005

Heute fragte ich mich, was ist der Grund, daß ich mir mehr als sonst eingestehen muß, massiver Zerriß meiner Person tut schon gemein weh, gerade, wenn ich zuerst viel Vertrauen in solche Zerreißer meiner Person investierte. Wenn man mir diesen und jenen Fehler nachsagen würde, dann ist das zu verkraften, denn, ob diese zutreffen oder nicht, dann weiß ich doch: Ich habe ja auch Fehler, die der Kritiker meiner Person gar nicht weiß. Ich frage mich aber doch, wie es kommt, daß der Rundum- Zerriß meiner Person ausgerechnet aus der Ecke besonders frommer Kreise kommt. Das waren Gedanken, die mich beschäftigten, bevor ich an meinen Arbeitsplatz kam und dann von Hitlers Konstitutin in einem fast acht Jahre alten Brief las. Spontan dachte ich: Ja, das, was "richtig" Fromme auf mich losließen, brachte mir die spontane Einsicht: Das sind Herrenmensch- Urteile. Wie können Menschen, die von sich sagen, die Liebe sei ihr Programm so vermessen Richter spielen und dabei noch jede frühere anvertraute Mitteilung ins Gegenteil verkehren und zu einem Totschlag- Argument machen? Es gibt also eine Hitlerkonstitution, wer sich für sie öffnet, läßt die Vermessenheit des Führers ein und diese ruht nicht eher bis sie dem, der nicht vor dem "richtig" Frommen und seinem Glaubens- Rezept niederfiel Untermenschart in allen Lebensäußerungen "nachgewiesen" hat. Als ich gestern im Deutschlandfunk in der Sendung "Zum Sonntag" hörte, wie von zwei streitenden religiösen Gruppen gesagt wurde, daß am Schluß dieses Streits man "wieder miteinander sprach", also das Wichtigste geschehen war, dachte ich: In dem Moment, indem ein Mensch (oder eine Gruppe) Herrenmensch spielt und sich nicht wegen dieses Ärgernisses warnen läßt (in der Reihenfolge, die Jesus vorgab), kann es keine Gemeinschaft geben

Weil ich erst wieder vom 28.6.98 einen Internetbrief auf der Diskette habe, deswegen nahm ich eine nächstbeste Diskette vom August 1997. Da schrieb ich davon, daß ich kleiner werden muß, damit der zurückkommende Herr größer wird. "Er hat mich (uns) unzählig oft bestätigt .Das reicht vollkommen. "

Doch nun Einzelheiten, zeichenhafte Warneinzelheiten aus der Hitler und Heilbringerzeit., Ich hörte einmal mehrere Zeitzeugen sagen: Wir waren keine Heroen und man sollte von den Gepeinigten des 3. Reiches nicht Heroisches verlangen. Ich sage: Wer Jesu Nachricht wachsam liest, merkt: Die antiken Helden hatte Jesus gerade nicht als Beispiel. Es ging um Gehorsam im Kleinen. Und wenn dann eine große Erprobung der Treue zu Gott dran ist, kann das zu einer Feuertaufe werden und ist deshalb noch lange nicht das griechisch Tragische. Ich hörte einmal einen Menschen laut im Traum sagen: "Ich sehe keinen Anlaß, die Hitler Konstitution" zu befolgen. Ich war betroffen und als ich mich nach diesem Gehörten zu Bett legte, hörte ich nach kurzem Einschlafen den Satz: "Es ist gewiß Hitler, der den Brüdern und Schwestern nahe tritt." Ich erfaßte etwas vom tödlich verwundeten Tier (Offenbarung 13,3ff). Es tat sein furchtbares Werk durch all die Jahrhunderte, in jeder Generation neu und jedesmal anders. Das Tier, "das war" und dann "nicht mehr war." Und dann "wieder da ist."

Der Doppelgänger in seiner gefährlichsten Form tritt auch auf in "gütigen Menschenfreunden" oder in gütigen Muttergestalten oder in Bürgerführer(innen)gestalten mit religiösem Anspruch oder ohne solchen sichtbar religiösem Anspruch. Und er tritt auch auf in antireligiösem Führeranspruch. Der Griff in die religiöse Ahnenkiste ist oft eine listige Mischung von allem. Der Satz "Ich sehe keinen Anlaß..." heißt auch: Mensch, überlege gut wie du den dir möglichen Freiraum nützt und schützt. Du führst Menschen in Versuchung, Heilmutter vater) für dich zu spielen, wenn du lau (passiv) bleibst oder wenn du begehrlich religiösen Kaiservorhaben nachläufst. Wenn du Einladungen, die spürbar von Gott kommen, ignorierst, (weil anderes wichtiger ist), wirst du diesem "anderem", diesen Götzen" ausgeliefert sein.

 

 

28. Juni 2005

Nocheinmal muß ich auf die gestrige Aussage "Wir sind keine Heroen" kommen: Es gibt einen Trend in religiösen Gruppen, besonders "vollmächtige" Glaubenszeugen einzuladen und vorzuführen,

[Es ist 9 Uhr und seit etwa einer halben Stunde höre ich aus der Richtung der Autobahn ziemlich laut (also relativ nah) Martinshorn- Lärm. Das Wort "Erste Hilfe" hat für mich auch im Glauben eine wichtige Bedeutung.]

Ich kann ja verstehen, daß man organisiert dafür sorgt, daß Gottes Taten bekannt gemacht werden. Wenn dabei aber schleichend und teilweise recht offen eine begehrliche Effekthascherei gepflegt wird, beginnt eine Verhöhnung anderer Wege. Ich berichtete Leuten aus organisierten Kreisen, daß ich in einem Geschehen während meines ersten aktiven Besuch einer Glaubensgruppe ein Zeichen Gottes sah, daß mein Weg nicht über Beteiligung an solchen Zusammenkünften gehen soll. Ich wurde wegen eines schweren Kinderunfalls aus dem Gruppengeschehen herausgerufen. Die Mutter des Kindes brauchte telefonisch meine erste Hilfe. Das Kind war bereits im Krankenhaus. Die Mutter wiederholte immer wieder die eine Frage: Meinst du er kommt durch?. Am anderen Tag erfuhr ich folgendes Arzturteil: Wenn er durchkommt, dann hat das mit der 1.Hilfe dieser Mutter zu tun: Sie schüttete über das schwer verbrühte Kind (samt der Kleidung) einen Eimer kaltes Wasser. Diese erste Hilfe-Maßnahme hatte sie etwa vier Wochen zuvor einer Erste Hilfe Broschüre erstmals gelesen. Die Broschüre hatte ich ihr bei einem Besuch mitgebracht.

Ich hatte ja nicht gleich in diesem Herausgerufenwerden ein Zeichen gesehen. Es standen uns in relativ kurzer Zeit zwei Ortswechsel (Umzüge) bevor. Es gab ersteinmal gar keine Gelegenheit. Und dann sah ich in meinem Nebenberuf als Religionslehrerin meine "Gruppenzugehörigkeit" Bald nach meiner Kündigung in diesem Beruf wurde mein Mann sehr krank. Ich erfaßte erst nachträglich dieses Zeichen des Herausgeholtwerdens. Gerade weil mich seit November 1999 eine Behinderung weitgehend auf die Wohnung zurückwarf. Ich lernte erfassen, daß Gottes Fügung zeigt: Verschiedene Menschen müssen verschiedene Wege gehen. Und wenn Gott führend bleibt, findet er Wege, wie zwei oder drei Menschen das für mich geeignete Gruppenerlebnis ist.

Da ist nun mein Vorwurf an organisierte "Gruppen- Christen". Als ich das anfängliche Zeichen nannte, war ich gleich "unten durch". Das ist nicht das einzige Beispiel, daß ich von arroganter Gruppen- Ideologie sprechen muß. Es kommt mir vor als ob der unselige römische Unfehlbarkeits- Wahn elegant getarnte Wege in die verschiedensten Elite und Führungs- Etagen gefunden hat. Dazu gehören die fixen Vorstellungen, was Gott zu wollen hat und was er bei denen zu leisten hat, die brav der Gruppen- Ideologie Folge leisten. Man weiß nicht nur über Menschen schnell vollauf Bescheid, sondern erst recht über Gottes Wege. Sie wischen deutliche Signale Gottes vom Tisch (so als wäre es Teufelswerk), nur weil sie nicht zur religiösen Gruppen- Ideologie passen.

Ich lernte auf meinem Weg: Wenn ich die Bindung an Gottes Weisung verfehle, bin ich verloren. Und Gruppen- Ideologie hätte nun mal gerne selbst die Autorität, sie kann sich meinen Weg nur so vorstellen: daß ich keine Autorität anerkenne außer meinem Egoismus.

Am 27.6.05 schrieb ich von der Deutschlandfunk- Predigt, die als wichtigstes Ergebnis eines Streits zwischen zwei religiösen Gruppen nannte, daß man wieder miteinander redet. Das mag ja auf den Fall zutreffen, von dem in dieser religiösen Sendung die Rede ist.

Ich selbst sehe in einem Ereignis meiner Jugend ein warnendes Wort Jesu aufleben: Ich hatte ein schönes Unterkleid, rund gewirkt. Also ohne Seitennaht. Ich wusch es separat und hängte es auf die Wäscheleine im "Grasgarten" (auf dem kein Gras mehr wuchs). Als ich das gute Stück gegen Abend reinholen wollte, lag es zerfetzt und verdreckt am Boden. Schweine waren ausgebrochen und zerrissen mein Gewand so, wie später Elite Christen über mich und meinen Weg mit Gott herfielen. Im Namen dieser "Christenfreiheit" wird redlicher Gehorsam verhöhnt und auch das wachsame Verbündetsein mit Gott. An dieser Stelle, muß ich die besondere Rolle der geweihten Amtsleute in meinem Leben nennen: Solange man als Hilfe (Rat-) suchendes Laienkind kam, waren sie nett und zuvorkommend. In dem Moment, in dem ich signalisierte, daß ich ohne Vermittler zuerst und zuletzt Gott glaube, kippte das frühere geistlicher Vater - Verhältnis. Von da an, war man nie sicher, wann das große Befremden über Gottes souveränes Handeln umschlug in die Kirchenstaats- Raison, der kursierende Verleumdungen meiner Person gerade recht war. So kam es, daß ein Berufsstand, dem in der Bevölkerung größtes Vertrauen entgegengebracht wird, für mich zu dem Berufsstand wurde, in dem ich bis jetzt keinen einzigen Menschen erlebte, dem ich wirklich vertrauen kann, daß er für alles, was recht und wahr ist, gerade steht. Dieses Mißtrauensvotum kann ich, ja muß ich nach vielen leidvollen Erfahrungen erbringen.

Wenn ich merke, daß aus wertvollen Mitteilungen mit aller religiös getarnter Gewalt, Müll gemacht werden soll, dann suche ich nicht das zerstörende "gemeinsame" Gespräch. Nein dann denke ich an Jesu Worte: Werft Säuen und Hunden nicht kostbare Perlen vor, die zerwühlen alles und wenden sich dann gegen euch ,um euch zu zerreißen.

Im Brief vom 27.6.05 sprach ich vom Zerriß meiner Person durch Herrenmensch- Urteile. Da dachte ich nicht an amtierende Kirchenpersonen. Sie zerreißen zwar auch, aber es geht vornehmer und ein Stück intriganter zu als bei den elitär Frommen. Gemeinsam ist ihnen das unerhört verbohrte, vermessene Begehren, Richter zu spielen.

Ich kann nicht sehen, daß die begehrlichen Kämpfe für die religiösen Gruppenideologien ein wirklicher Kampf um Wahrheit ist. Ich muß eher an die Analogie zu rassistischen Kämpfen oder zu Stammes- Kämpfen denken. Ich hörte kürzlich in Radio oder Fernsehen, daß im ehemaligen Jugoslawien zu aller erst einmal zugegeben werden muß, daß etwas Schlimmes passiert ist. Jesus sprach von den Signalen Gottes, dazu gehören auch die Zeichen hinter den Unglücks- und Gewaltnachrichten. Jesus fragt: Warum findet ihr nicht selbst das Urteil?

Es muß gefragt werden: Warum gehen Menschen so tendenziös in die Defensive, wen es um das Spezifische des Erlösungsangebots geht? Wer steckt dahinter, daß Menschen sich ungeniert in aller Öffentlichkeit des Namen Christus bedienen, um gleichzeitig kraft irgendeines Amtes (römischen Rechtes) Jesu Grundforderungen außer Kraft zu setzen. Wer treibt Menschen dazu, zu billigen (in Wahrheit teuren) Menschenbegehren (und Menschenplänen) ausgerechnet das Wort "Freiheit eines Christenmenschen" zu benutzen?

 

29. Juni 2005

Wenn Gott wesentliche irrtümliche Lehrmeinungen in den Kirchen beseitigen will, kann er wohl nicht mit der Cooperationsbereitschaft der Führenden rechnen. Er wird neue Wege gehen und die Erwartungen der Weinbergspächter, daß er den Dienstweg einzuhalten habe, enttäuschen.

Das Versprechen der Unterordnung unter die Obrigkeit und die Unterwerfung der Obrigkeit unter die früheren Führer (ob sie nun Papst so und so oder das Konzil von Anno dazumal oder Luther heißen.) zählt allemal mehr als eine Weisung von Gott. Was sollen dann die Aufforderungen, sich unter den Willen Gottes zu beugen. "Die Hirten sind dumm geworden und haben den Herrn nicht gesucht. Darum haben sie nicht verständig gehandelt" (Jeremia 10,21). Sie denken zum Beispiel, daß Gott seinen Willen durch große (wissenschaftlich nachprüfbare) Zeichen kund zu tun hat. Ja, er hat die Macht, solche große (nachprüfbare) Zeichen zu tun. Ich wundere mich nicht, daß er sie in der jetzigen Phase nicht tut. Es ist in der Schrift vorausgesagt, daß der Widersacher Gottes die Menschen durch große Zeichen irreführen wird. Soll etwa Gott in einen Wettstreit eintreten und beweisen wollen, daß auch er plakative Zeichen geben kann? Ausdrücklich ist an verschiedenen Stellen der Schrift gewarnt, schon wegen großer Zeichen Heiliges zu vermuten. Es wurde gewarnt, sich durch religiösen Zauber bluffen zu lassen. Die Stunde der Finsternis ist vorausgesagt. Wer derart verdorben da hineingerät, ist dem Tier (dem Todfeind der Seele) zumindest eine Weile ausgeliefert. Aber, niemand fühle sich vorzeitig sicher, es kommt alles darauf an, die Reinheit vor Gott nicht zu verlieren.

Ich weiß, daß eine wesentliche Vorbereitung auf das Ende darin besteht, zu lernen, wann eine Gefahr so groß wird, daß nur noch die Flucht hilft. Dieses unverzügliche Wegeilen (oder Distanz signalisieren je nach Fall) von da, wo Menschen eine Weile anscheinend (oder wirklich) arglose Menschen waren, bis regelrecht das Greuel sich ihrer Art bedient. Weil aber nicht vorzeitig Flucht sein darf, weil also Gehorsam vor Gott unverzichtbarer Anteil an der Gottesliebe ist, deswegen ist die Bitte angebracht "helfe uns tragen (ausharren)und helfe uns, daß wir rechtzeitig raus kommen." Das gilt auch bei aufgetragenem Leid. Die Gefahr, sich in Auflehnung gegen das Leid (versteckt gegen Gott) zu zerreiben, ist nicht klein. Die umgekehrte Gefahr ist aber auch nicht klein, schicksalshörig dumpf trotzig zu werden und den Moment oder die Zeiten des Rausfindens zu versäumen

 

 

30. Juni 2005

Jesus sagte am Abend vor seinem Tod: "Durch mein Wort, das ihr annehmt, seid ihr rein. Wer da ernsthaft hinhorcht und gehorcht weiß aus eigener Erfahrung, daß der Anspruch von religiösen Gemeinschafte und ihrer Führer gewaltig nach hinten zieht )("Rolle rückwärts"). Nicht zufällig nannte Jesus warnend Lots Frau (ihren folgenschweren Blick zurück).

Weil Jesus einmal sagt, daß um seinetwillen (wegen de Treue zu ihm) auch Haß (Grimm!) sein muß (auf Bisheriges, weil es einen nicht loslassen will), dann hat das mit dem fälligen Entschluß zu tun: Das Alte (Verdorbene) mit Stumpf und Stil rausschaffen zu wollen. Es wird nicht ohne sinnvolle Härte abgehen. Wer das rechtzeitig einsieht, zerreibt sich nicht mit jetzt nicht dienlichen Empfindlichkeiten. Und es bleibt Gespür für das Eigentliche.

Ich erinnere an Jesu Wort, daß er jeden einzeln aus dem Schafstall ruft und die Seinen werden von da an keinem Meister (keinem Fremden, keine abwerbenden Hirten) mehr dienen (folgen). Die Stimme wird maßgebend sein und diese Stimme wird erkannt.

Durch den Internetbrief vom 28.6.98 stieß ich auf eine Ezechielstelle, (Ez. 20,39: ")die mich betroffen machte: "... so spricht der Herr. Geht doch hin, dient ein jeder seinen Götzen. Aber nachher- solltet ihr wirklich nicht auf mich hören? Dann (wenn ihr hört) werdet ihr meinen heiligen Namen nicht mehr entweihen mit euren Gaben und mit euren Götzen..." Mich machte diese Ezechielstelle deswegen betroffen, weil ich denke, bevor man Signale Gottes (seine Stimme gehört dazu)hören kann läuft man fremden Göttern nach. Wenn man Gottes Art, sich auf relativ verborgene Art und Weise mitzuteilen, nicht kennt (ich denke also nicht an die meditative, vom Menschen herbeigeführte Schau) merkt oft gar nicht, wie weit der Diebst (welch ein Verschreiber in diesem Zusammenhang), wie weit der religiöse Dienst Ersatzgöttern zukommt (z.B. Vätern, Lehrern, Kultpersonen).

Es ist folgenschwer, wenn ein Mensch Gottes Angebot hatte und danach genauso weiterlebt wie zuvor oder wenn er gar als "richtig Aufgeklärter" höhnend leugnet, daß es diese Möglichkeit gibt. Ezechiel 20,32: "Und was in eurem Geist aufgestiegen ist, soll niemals geschehen, daß ihr nämlich sagt, wir wollen sein wie die Nationen, wie die Geschlechter der Länder(ganz wie andere auch).

Im Brief vom 28.6.98 schrieb ich: Die Grundverläßlichkeit ist bei Menschen da, wenn sie Gott selbst die erste Treue geben. Es kommt so eine neue Frische in die Nächstenliebe, denn Gott ist Vermittler! Hüter! Es gab schon im Alten Testament Beispiele für den reichen Jüngling: Menschen taten zuerst alles, was in den Augen Gottes recht war, sie blieben aber innen zu als Gott selbst über die für alle geltenden Gebote hinaus, bzw. Schwerpunkte, Vorrangigkeiten innerhalb seiner Gebote, seine Absicht, seine Weisung mitteilte. Es geht seit Jesu Erlösungstat mehr denn je um die Würde und den Auftrag, um das, was Christus jedem Einzelnen bringen will. Ich stellte den religiös Verantwortlichen (28.6.98) folgende Frage: Wo ist das in eurer Verkündigung, das Anerkennen, daß Gott lebt (sich also auch jetzt mitteilen kann). Wie vermessen sind Führer (und damit auch Laien) diesem Angebot Gottes regelrecht feindlich gegenüberzustehen, Wie leicht sie es sich doch machen, wenn sie sagen: Gott hat uns Regeln (ein"Programm") in die Hand gegeben und wir meistern damit das Leben: Noch einmal erinnere ich an den reichen Jüngling. Er erfüllte die Regeln (das "Programm") und doch ist er ohne besonderes Eingreifen Gottes verloren, er wollte Jesu Weisung (was über das "Programm" hinausgeht), nicht befolgen.

 

"Ich weiß gerade aus meiner Anfangszeit (Glaubensbriefe zu schreiben) so manchen Fehler, der mir geschah, aber in einer Sache bin ich heilfroh; Ich habe mit Ernst, ja mit dem ganzen Gewicht meiner Möglichkeiten Zeugnis für Christus selbst gegeben und ich war ernst daran interessiert, daß meine Person kleiner wird, so wie Johannes das sagte, als er hinwies: Christus ist der Bräutigam." Das schrieb ich am 30.6.98 im Internetbrief. Heute füge ich Beispiele hinzu: Die Schüler, die mir in der Berufsschule anvertraut waren, werden bezeugen, wie ernst es mir war, ihre persönlichen Glaubenszeugnisse nicht verschwinden zu lassen. Ich schrieb mir Kostbares nach einer Schulstunde auf und sagte sie in Briefen als ihre Bekenntnisse weiter. Ich schrieb hilfreiche Bekenntnisse aus ihren Schulaufgaben heraus und las sie dann vor der Klasse vor. Wer wollte, konnte sich dazu bekennen und wer das nicht wollte, blieb anonym.

So manches Christus schändende (ihn klein machendes)Ärgernis in Medienpredigten und Vorträgen habe ich beim Namen genannt und ich erlebte deshalb massive, (elegant getarnte) Verfolgung und schwere Verleumdung. Ich kann nur den Kopf schütteln über so erbärmlichen Zusammenhalt (Filz). Und man kann erschrecken, wie gleichgültig (wie egal) die Laien auf Schändungen des guten Rufs Gottes reagieren. Wie schnell auch Politiker nach dem greifen, was heilig ist, muß ich hier nicht neu berichten. Wohin führt aber die Bürgerart, die auslesend sich heraussucht und lobt (ja umtanzt) und die elementar einfachen Belege und Zeugnisse verwirft.

Jetzt bin ich doch betroffen: Ich schrieb damals im Internet einen Traum (vom 30.6.98) meines Mannes auf: Ein Mann, den mein Mann bis dahin nie gesehen hatte (der aber eine Familienname eines Mannes hatte, von dem wir an diesem Tag real einen Brief bekamen) brauchte Hilfe für sein Auto Wir gaben in diesem Traum dem Mann mehrere Folien, mit denen er sein Auto neu beziehen konnte. Der Mann war unglaublich umständlich (alles andere als sein weithin geehrter Ruf). Seine Arbeit an seinem Auto zog sich solange hin, daß er bei uns übernachten mußte. Es war ganz deutlich: Die Unzulänglichkeiten, die zuerst ansatzweise da waren und verschwindend hätten sein und werden konnten, spitzten sich zu. Nun frage ich mich doch, ob es nicht ein vorausschauender Traum war: Ich konnte damals nicht wissen, daß der Mensch mit gleichem Namen, der real an diesem 30.6.98 uns einen Brief schickte viel später regelrecht führend wurde im Zerreißen und Verleumden meiner Person (am 27.6.05 und am 28.6.05 schrieb ich davon.). Ich deute es so: Jemand ist so mit dem eigenen Ich (Auto) beschäftigt, daß er jemand braucht, den er niedermacht. Dazu greift er nach Gottes Richterrolle . Weil er nach Bürgerart seine gesellschaftliches Ansehen pflegt, vergreift er sich an meiner Person, denn er weiß, mir hilft niemand aus der angesehenen Bürgerschicht und niemand aus der religiösen Führerszene.

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